Größere Unabhängigkeit von Gazprom
Wintershall will in Libyen auch Gas fördern

Die BASF-Tochter Wintershall will in Libyen nicht nur ins Öl-, sondern auch massiv ins Gasgeschäft einsteigen.

HB DÜSSELDORF. "Wir haben der staatlichen National Oil Company (NOC) klar gemacht, dass wir gerne in großem Stil in Libyen Gas explorieren und fördern wollen, wenn wir die Gelegenheit dazu bekommen", sagte Vorstandschef Reinier Zwitserloot dem Handelsblatt (Dienstagausgabe) im Anschluss an den Besuch von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Nordafrika. "Wir sehen uns dabei sicherlich als erster, wenn auch nicht als einziger Partner."

Mittelfristig plane Wintershall, nach dem Vorbild der Partnerschaft mit dem russischen Gasriesen Gazprom mit der NOC eine enge Zusammenarbeit, um libysches Gas in Europa zu vermarkten. Dies könne sogar bisherige Partner der Wintershall wie die Gazprom durchaus mit einbeziehen. "Es gibt in diesem Geschäft kein 'entweder oder', sondern ein 'und und'", sagte Zwitserloot.

Mit der Partnerschaft mit der libyschen NOC könnte das Unternehmen seine Bezugsquellen weiter streuen und würde unabhängiger vom Partner Gazprom.

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