Größter Bierkonzern der Welt
Inbev schließt Anheuser-Busch-Übernahme ab

Der belgische Brauereikonzern Inbev hat trotz der Finanzkrise die 52 Mrd. Dollar schwere Übernahme seines US-Rivalen Anheuser-Busch abgeschlossen. Der Beck's-Brauer ist damit zum weltgrößten Bierkonzern aufgestiegen.

HB NEW YORK. Das Unternehmen werde fortan Anheuser-Busch Inbev heißen, teilten beide Firmen am Dienstag mit. Inbev hatte zuvor die letzte Hürde aus dem Weg geräumt und eine Vereinbarung mit der US-Kartellbehörde über den Verkauf der Marke Labatt und der dazugehörigen Lizenzen erzielt. Die Übernahme im Volumen von umgerechnet rund 41 Mrd. Euro ist die größte der Brauereigeschichte und die größte in bar überhaupt.

Der neue Konzern hat den in London ansässige SAB-Miller-Konzern vom Spitzenplatz der Branche verdrängt und deckt mit einem Jahresumsatz von 36 Mrd. Dollar ein Viertel des weltweiten Bier-Absatzes ab.

Inbev ist erst 2004 aus dem Zusammenschluss des belgischen Brauers Interbrew mit dem brasilianischen Rivalen AmBev entstanden. Der Konzern vertreibt neben Beck's auch die deutschen Marken Franziskaner, Löwenbräu und Diebels. Anheuser-Busch aus St. Louis ist vor allem für seine Marken Budweiser und Bud Light bekannt.

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