Großanlagenbauer peilt für 2005 wieder Gewinn an
MG Technologies dementiert Verkauf von Firmentochter Lurgi

Der Bochumer Maschinenbauer MG Technologies hat eine Pressemeldung dementiert, nach der das Unternehmen seinen Großanlagenbauer Lurgi an den österreichischen Industriellen Mirko Kovats verkaufen will.

HB DÜSSELDORF. „Das Unternehmen hat weder Gespräche mit einem österreichischen Unternehmer über eine Abgabe der Lurgi AG geführt, noch sind solche geplant“, sagte ein mg-Sprecher am Mittwoch in Bochum.

Die österreichische Zeitung „Wirtschaftsblatt“ hatte in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, Kovats wolle die defizitäre Lurgi in seinen Konzern A-Tec Industries eingliedern.

Lurgi bilde nach wie vor ein festes Standbein der MG, sagte deren Sprecher weiter. Nach schwierigen Jahren befinde sich der Großanlagenbauer nun wieder im Aufwind.

2004 hatte die auf den Bau von großen Methanolanlagen spezialisierte Lurgi noch einen Verlust von 47,4 Millionen Euro ausgewiesen und war damit wesentlich verantwortlich für einen Verlust im gesamten MG-Großanlagengeschäft von 25,7 Millionen Euro vor Steuern. Für das laufende Jahr peilt die frühere Metallgesellschaft für Lurgi wieder einen Gewinn an. Nachdem im vorigen Jahr Aufträge nur zögerlich herein gekommen waren, konnte Lurgi in diesem Jahr schon Aufträge im Volumen von 210 Millionen Euro verbuchen.

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