Großbritannien: Sicherheitsprüfung könnte AKW-Pläne von RWE und Eon verzögern

Großbritannien
Sicherheitsprüfung könnte AKW-Pläne von RWE und Eon verzögern

Die Japan-Katastrophe könnten sich negativ auf die Atomkraftpläne von Eon und RWE auswirken. Die Energiekonzerne wollen AKWs in Großbritannien errichten – doch Prüfungen der Sicherheitsstandards könnten das verzögern.
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Die Atomkatastrophe in Japan wirkt sich womöglich auch auf die Kernkraft-Pläne von RWE und Eon in Großbritannien aus. RWE-Großbritannien-Chef Volker Beckers verwies am Dienstag vor Journalisten in London auf die von der Regierung beschlossene allgemeine Überprüfung der nuklearen Sicherheit.

Sollten die Reaktorhersteller zu deutlich kostspieligeren Nachrüstungen gezwungen werden, müsse das Vorhaben neu auf den Prüfstand gestellt werden, machte Beckers deutlich. RWE und Eon hatten 2009 angekündigt, bis 2025 Atomkraftwerke mit einer Kapazität von rund sechs Gigawatt in Großbritannien zu errichten, das erste davon bereits bis 2020.  

Derzeit prüfen die britischen Behörden noch die Reaktortypen der Hersteller Westinghouse sowie EDF und Areva. Bislang war erwartet worden, dass die lange andauernde Untersuchung im Juni zu Ende ist. Beckers geht nun allerdings davon aus, dass sich dieser Prozess um bis zu sechs Monate verlängern könnte.

Die generelle Überprüfung der Atomsicherheit mache eine Verzögerung bis zum Jahresende wahrscheinlich, sagte der RWE-Manager.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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