Großes Interesse
Dutzende von Anfragen für Märklin

Der Insolvenzverwalter von Märklin kann sich vor potenziellen Käufern für den Göppinger Modellbahnhersteller kaum retten. Ob allerdings der Verkauf von Märklin aufgrund der komplizierten Unternehmens-Struktur ohne Schwierigkeiten vonstatten geht, bleibt abzuwarten.

HB DÜSSELDORF. "Wir haben Berge von Anfragen", hieß es auf Anfrage des Handelsblatts aus dem Büro des Insolvenzverwalters Michael Pluta. In den wenigen Tagen seit dem Insolvenzantrag hätten sich mehrere Dutzend Interessenten gemeldet.

Firmenkenner allerdings rechnen mit Schwierigkeiten beim Verkauf von Märklin. Als Grund wird vor allem die komplizierte Struktur des Unternehmens genannt. In der vergangenen Woche meldeten nur die deutschen Gesellschaften Insolvenz an. Die ungarische Märklin-Firma, in dem der Großteil der Produktion läuft, war nicht betroffen. Außerdem existiert eine Gesellschaft namens Adler Toy, die als Dachgesellschaft für die Märklin-Firmen fungiert. Auch sie ist nicht insolvent.

Wo die entscheidenden Markenrechte für Märklin aufgehängt sind, ist unklar. Nach Aussage eines Märklin-Sprechers gegenüber dem Handelsblatt sind diese Rechte jedoch als Sicherheit bei Banken hinterlegt.

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