Großküchen-Spezialist
Wirtschaftsflaute trifft Rational hart

Die weltweite Wirtschaftskrise hat den Großküchen-Spezialisten Rational im vierten Quartal des vergangenen Jahres voll erwischt. Das Unternehmen hat die eigenen Wachstumsziele am Ende deutlich verfehlt und die Dividenenausschüttung drastisch reduziert.

HB MÜNCHEN. Oberste Priorität habe nun die Liquiditätssicherung, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Im November zeigte sich das Unternehmen noch optimistisch, trotz einer damaligen Prognosesenkung einigermaßen durch die Krise zu kommen. Die starken Wachstumsraten des ersten Halbjahrs wurden jedoch im 3. und vor allem 4. Quartal weitestgehend aufgezehrt. Auch der Blick auf das laufende Jahr ist nun pessimistisch. Die Aktie drehte nach der Vorlage der Jahreszahlen deutlich ins Minus und verlor knapp vier Prozent.

Ein zusätzlicher Belastungsfaktor sei neben der spürbaren Kaufzurückhaltung in nahezu allen Märkten die negative Währungsentwicklung gewesen. Besonders stark wirkte die Abwertung des britischen Pfund, das im Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres rund 25 Prozent an Wert verlor.

Mit Umsatzerlösen von 343,0 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2008 konnte das Vorjahr (336,6 Mio. Euro) nur noch knapp übertroffen werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um zehn Prozent auf 83,1 Mio. Euro, während das Konzernergebnis mit 61,7 Mio. Euro dennoch leicht über Vorjahr (61,2 Mio. Euro) lag. Im November hatte Rational noch mit einen Gesamtumsatz von rund 355 Mio. Euro, ein EBIT von 93 Mio. Euro und ein Konzernergebnis von 68 Mio. Euro gerechnet.

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