großzügigere Dividenden
Adidas-Chef will Aktionäre stärker belohnen

Adidas-Chef Herbert Hainer stellt den Aktionären eine höhere Dividende in Aussicht.

HB BERLIN. Dem Berliner „Tagesspiegel“ sagte Hainer: „Wir haben uns bei unserem Börsengang zum Ziel gesetzt, langfristig eine Ausschüttung von 15 bis 20 % sicherzustellen. In diesem Rahmen liegen wir noch. Wenn wir weiter so erfolgreich sind, werden wir aber überlegen, ob wir diese Bandbreite auf über 20 % erweitern.“

Hainer kündigt an, dass Adidas in den kommenden Jahren in den USA, in Asien und Lateinamerika deutlich stärker wachsen werde als in Europa. „In den nächsten fünf Jahren werden wir in den USA stärker wachsen als in Europa. In Asien und Lateinamerika werden wir zweistellig wachsen - der Anteil dieser Regionen am Konzernumsatz wird mittelfristig von 21 auf rund 25 % steigen“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Adidas hatte vergangene Woche dank guter Geschäfte zur Fußball-Europameisterschaft und guter Zahlen in Asien über deutliche Gewinnzuwächse berichtet und die Prognose für 2004 angehoben. Der Konzerngewinn legte im Zeitraum April bis Juni um 36 Prozent auf 44 Millionen Euro zu. Für das Gesamtjahr stellt der Konzern nun ein Gewinnwachstum von etwa 20 Prozent in Aussicht, statt der bislang angepeilten 15 Prozent. Der Umsatz soll bereinigt um Währungseffekte um rund fünf Prozent statt der zuvor genannten drei bis fünf Prozent steigen.

In den USA hat Adidas seit über einem Jahr Probleme und liefert sich eine Preisschlacht mit dem Branchenprimus Nike.

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