Grund sind unklare Vertriebsrechte
Daewoo reicht Klage gegen GM ein

Die Daewoo Motor America Inc hat am 22. Juli beim Bezirksgericht des Central District of California Klage gegen die General Motors Corp, Detroit, eingereicht. Sie betreffe die Vertriebsrechte für in Korea montierte Pkw, teilte Daewoo am Freitag mit.

vwd LOS ANGELES. Der koreanische Hersteller verlange Schadenersatz von „mehreren Hundert Millionen US-Dollar“ sowie eine einstweilige Verfügung, die GM und deren Schwesterunternehem den Import und Verkauf von Daewoo-Pkw in den USA untersage. Dieses Recht besitze Daewoo selbst, sie habe entsprechend ein Vertriebsnetz in den USA mit 500 Händlern aufgebaut.

Die Daewoo Motor Co war nach ihrem Konkurs im November 2000 im April 2002 von GM übernommen worden. Gemeinsam mit den Daewoo-Gläubigern wurde das Joint Venture GM Daewoo Automotive & Technology Co gegründet. Im Februar 2003 hatte GM Daewoo angekündigt, sie werde in Südkorea montierte Fahrzeuge in die USA und nach Kanada ausführen und sie dort im zweiten Halbjahr unter den Markennamen Chevrolet und Suzuki verkaufen. In der Klage heißt es, die Daewoo-Pkw müssten durch die Daewoo Motor America Inc unter der Marke Daewoo in den USA abgesetzt werden.

Bei den in der Klage genannten GM-Schwesterunternehmen handelt es sich um die GM Daewoo, die Suzuki Motor Corp und die American Suzuki Motor Corp.

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