Grußfusion im Milchgeschäft
Humana und Nordmilch gehen zusammen

Die beiden größten Unternehmen auf dem deutschen Markt für Molkereiprodukte, die Nordmilch eG (Bremen) und die Humana Milchunion eG (Everswinkel), haben eine Absichtserklärung zur Fusion unterzeichnet.

HB EVERSWINKEL/BREMEN. Entsprechende Medieninformationen wurden der dpa am Donnerstag aus zuverlässiger Quelle bestätigt. Die Anmeldung beim Bundeskartellamt sei bereits erfolgt. Es entstünde ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als vier Milliarden Euro.

Wie die „Lebensmittel Zeitung“ am Donnerstag in ihrer Internet- Ausgabe berichtete, soll Nordmilch die aufnehmende Gesellschaft werden. Der formelle Sitz soll Everswinkel bei Münster sein. Der ehrenamtliche Humana-Vorstand Rudolf Heidhues solle auch an der Spitze des neuen Unternehmens stehen. Die Geschäftsführung sollen sich Albert Große Frie (Humana) und Nordmilch-Chef Stephan Tomat teilen.

Vor drei Monaten hatten beide Unternehmen die aktuelle Marktsituation mit sinkenden Erlösen als Hintergrund für erste Sondierungsgespräche angegeben. Das fusionierte Unternehmen würde 6,6 Milliarden Kilogramm Milch pro Jahr verarbeiten und 200 000 Tonnen Käse vermarkten.

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