Gummibärchenbusiness
Haribo lässt Warren Buffett abblitzen

Finanzguru hin oder her, Haribo braucht keinen Warren Buffett. Nach Meinung des Familienunternehmens ist der Weltmarktführer bei Fruchtgummi und Lakritz alleine stark genug aufgestellt und braucht keine Finanzspritze aus Amerika.

HB BONN. Kein Gummistückchen geht in die USA, Haribo bleibt fest in Familienhand - da lassen die Aussagen des Bonner Gummibärchenproduzenten keinen Zweifel zu. "Wir haben keinerlei Absichten irgendetwas zu verkaufen. Im Gegenteil: wir sind so aufgestellt, das wir in Zukunft eher noch etwas dazu kaufen", sagte Haribo-Sprecher Marco Alfter am Montag. An einem Einstieg des milliardenschweren US-Investors Warren Buffet habe man kein Interesse.

Wobei es offenbar Gespräche zwischen Buffett und Haribo auch nie gegeben hat. Es habe bisher keinerlei Kontakt zwischen Buffett und Firmenchef Hans Riegel gegeben. Und es bestehe auch kein Interesse daran, betonte Alfter. Er dementierte damit entsprechende Medienberichte, nach denen Warren Buffet - einer der reichsten Männer der Welt - einen Einstieg bei dem Familienunternehmen erwogen haben soll.

Weil Haribo-Chef Riegel bereits 85 Jahre alt und kinderlos ist, war spekuliert worden, dass das Bonner Familienunternehmen ein möglicher Übernahmekandidat für Buffett sein könnte, der nach eigenem Bekunden an soliden mittelständischen Unternehmen interessiert ist. Doch Haribo ist nach eigenem Bekunden an fremdem Geld nicht interessiert. Der Sprecher des Weltmarktführers bei Fruchtgummi und Lakritz betonte, die Zukunft von Haribo sei gesichert.

Nach dem Tod von Hans Riegel werde die vom Unternehmer gegründete Stiftung die Anteile des Unternehmers erhalten. Sie werde dann auch über die Berufung eines neuen Firmenchefs entscheiden. Dieser könne aus dem Unternehmen kommen. Es könne sich aber auch um einen externen Manager handeln.

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