Gute Auftragslage
Deutz-Motoren in Nordamerika und Europa gefragt

Die Auftragsbücher beim Kölner Motorenhersteller Deutz sind voll. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftjahres stieg der Umsatz. Das Ergebnis fällt dennoch schwächer als im Vorjahr aus.

HB KÖLN. Der Kölner Motorenhersteller Deutz hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftjahres bei Umsatz und Auftragseingang zugelegt. Die Erlöse seien zwischen Januar und Ende September von 936,7 auf 997,1 Mill. Euro gestiegen, teilte das neu im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch mit. Der Auftragseingang kletterte von 1,035 auf 1,235 Mrd. Euro. Auf der Ergebnisseite verbuchte Deutz zwar einen deutlichen Einbruch, im Vorjahr hatten aber Sondererträge das Ergebnis beeinflusst.

Im vergangenen Jahr hatte sich Deutz von seinem Marine-Servicegeschäft getrennt und dieses an den finnischen Anbieter Wärtsilä verkauft. Die Transaktion hatte das Konzernergebnis 2005 mit rund 67 Mill. Euro beeinflusst. In den ersten neun Monaten dieses Jahres brach das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Vergleich zum Vorjahr entsprechend von 143,4 auf 98,6 Mill. Euro ein. Vor Einmaleffekten stieg es hingegen von 76,4 auf 98,6 Mill. Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) gab von 100,1 auf 50,2 Mill. Euro nach, ohne die Einmaleffekte im Vorjahr hätte die Vergleichszahl hier aber bei 33,1 Mill. Euro gelegen. Das Konzernergebnis nach Steuern sank von 65,6 auf 26,0 Mill. Euro.

Vorstandschef Gordon Riske zeigte sich angesichts der guten Auftragslage und den operativen Zuwächsen zufrieden mit den Zahlen. "Die weltweite Nachfrage nach unseren Motoren ist nach wie vor sehr hoch." Besonders in Nordamerika und Europa laufe das Geschäft gut.

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