Gute Geschäfte in den USA Nissan hebt Jahresziele an

Die Geschäfte laufen gut für Nissan. Der Autobauer profitiert von einer starken Nachfrage in den USA und Europa, Umsatz und Gewinn steigen. Deshalb zeigt sich der japanische Renault-Partner für das Jahr zuversichtlich.
Gut laufende Geschäfte steigern den Umsatz und Gewinn von Nissan. Quelle: AFP
Jahresprognose angehoben

Gut laufende Geschäfte steigern den Umsatz und Gewinn von Nissan.

(Foto: AFP)

YokohamaNissan Motor steckt sich dank einer starken Nachfrage in Nordamerika und besserer Geschäfte in Westeuropa höhere Ziele. Für das im März endende Geschäftsjahr werde nun mit einem operativen Gewinn von umgerechnet 5,5 Milliarden Euro (730 Milliarden Yen) gerechnet, teilte Japans zweitgrößter Autobauer hinter Toyota am Montag mit. Das sind etwa acht Prozent mehr als bisher in Aussicht gestellt wurden. Im vorangegangenen Geschäftsjahr kam Nissan auf 4,44 Milliarden Euro. Auch für den Umsatz ist die vom französischen Renault-Konzern kontrollierte Firma zuversichtlicher und hob die Prognose an.

Im zweiten Geschäftsquartal kletterte der operative Gewinn um 44 Prozent auf rund 1,51 Milliarden Euro. Der Umsatz legte in diesem Zeitraum um etwa 13 Prozent zu. Nissan wie auch Renault werden von Carlos Ghosn geführt.

Seit Längerem ist Nissan über den Einfluss des französischen Staates bei Renault verärgert. Am Montag betonte nun der für Wettbewerbsfragen zuständige Manager Hiroto Saikawa, dass sich Nissan deswegen sorge. Man habe diesbezüglich bereits mit der Regierung in Paris gesprochen. Insider hatten in der vergangenen Woche gesagt, Nissan wolle seinen Anteil am Mutterkonzern Renault erhöhen und so den französischen Staat zurückdrängen.

Das sind die Gewinner im deutschen Automarkt
Platz 10 – Volvo – 20.500 verkaufte Fahrzeuge* (+10,9 Prozent)
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Der neue Riesen-SUV XC90 (Foto) füllt die Auftragsbücher. Und auch insgesamt schlagen sich die Schweden im Jahresvergleich deutlich besser.

*Stand: 1. Halbjahr 2015, Quelle: KBA

Platz 9 – Nissan – 41.500 verkaufte Fahrzeuge (+12,8 Prozent)
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Der kompakte Qashqai (Foto) der Japaner gehört in seinem Segment zu den Bestsellern. Aber auch Kleinwagen von Nissan wie der Micra schlagen sich im Branchenvergleich gut.

Platz 8 – Suzuki – 18.900 verkaufte Fahrzeuge (+18,8 Prozent)
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Die Japaner punkten mit einem ordentlichen Preisleistungsverhältnis und gefälligen Modellen wie dem Swift (Foto). So gewinnen sie weitere Marktanteile in Deutschland – wenn auch auf einem niedrigen Niveau.

Platz 7 – Land Rover – 11.100 verkaufte Fahrzeuge (+19,9 Prozent)
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Die Briten profitieren vom grassierenden SUV-Boom. Die schweren Jungs von der Insel verkaufen sich auch in Deutschland blendend.

Platz 6 – Porsche – 18.600 verkaufte Fahrzeuge (+22 Prozent)
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Der Sportwagenbauer hat mit dem kompakten Macan (Foto) einen neuen Bestseller im Angebot und ist dabei auch noch außergewöhnlich profitabel. Mittlerweile erwirtschaften die Schwaben sogar mehr Gewinn als die Kernmarke von VW.

Platz 5 – Mini – 23.600 verkaufte Fahrzeuge (+24,9 Prozent)
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Das neue Gesicht des Klassikers entwickelt sich zum Verkaufsschlager. Der Mini wurde gerade runderneuert. Damit schlagen sich die Briten auch bei den Zulassungen außergewöhnlich gut.

Platz 4 – Lexus – 889 verkaufte Fahrzeuge (+32,1 Prozent)
7 von 10

Die Nobelmarke von Toyota ist weiterhin ein absoluter Exot in Deutschland. So lange das Volumen nicht weiter deutlich steigt, wird wohl niemand außer den Japanern die jüngsten Erfolge, wie den SUV NX, wirklich zur Kenntnis nehmen.

Renault hatte Nissan 1999 vor der Pleite bewahrt. Mittlerweile ist Nissan aber der stärkere Partner in der Allianz und trägt etwa zwei Drittel des gemeinsamen Fahrzeugverkaufs sowie einen größeren Gewinnanteil bei. Die Franzosen erwirtschaften einen Großteil ihres Gesamtumsatzes mit dem Verkauf von Motoren und Fahrzeugen an Nissan.

  • rtr
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