Gute Geschäfte in Verteidigungssparte
Boeing macht Gewinnsprung

Dank eines wachsenden Umsatzes in der Verteidigungssparte konnte der US-Flugzeughersteller Boeing seinen Gewinn im dritten Quartal deutlich steigern und damit die Analysten überraschen. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde angehoben.

HB NEW YORK. Zudem rechnet Boeing damit, im kommenden Jahr 320 Flugzeuge für die zivile Luftfahrt auszuliefern. Damit liegen die Erwartungen nunmehr am oberen Ende der ursprünglichen Prognose. Die Schätzung für 2004 blieb bei 285 Maschinen konstant. Im vorbörslichen Handel stiegen die Boeing-Aktien am Mittwoch auf Inet um 2,8 % auf 51,40 Dollar.

Für 2004 erwartet der Hersteller von militärischen und zivilen Flugzeugen hauptsächlich wegen geringerer Steuerbelastungen nun einen Gewinn je Aktie zwischen 2,40 und 2,60 Dollar. Zuvor hatte der Konkurrent des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS mit 2,25 bis 2,45 Dollar gerechnet. Den Ausblick für das nächste Jahr änderte Boeing indes nicht und erwartet weiterhin 2,35 bis 2,60 Dollar Gewinn je Aktie.

Der Gewinn im abgelaufenen Quartal lag bei 456 Mill. Dollar oder 56 Cent je Aktie nach 256 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum. Darin enthalten seien Sondereffekte wie beispielsweise der Verkauf einer Beteiligung oder Steuerbereinigungen, erklärte Boeing. Ohne die Sondereffekte hatten von Reuters befragte Analysten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 41 Cent gerechnet. Mit 13,2 Mrd. Dollar setzte Boeing im dritten Quartal acht Prozent mehr um als noch vor einem Jahr. Damit übertraf der Konzern ebenfalls die durchschnittlichen Erwartungen von 12,42 Mrd. Dollar.

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