Gute Leute fehlen im Inland: Airbus sucht 1000 neue Mitarbeiter für deutsche Werke

Gute Leute fehlen im Inland
Airbus sucht 1000 neue Mitarbeiter für deutsche Werke

Die deutsche Airbus-Organisation will in diesem Jahr ihre Belegschaft um 1000 Mitarbeiter aufstocken. Die Suche nach Mitarbeitern wird international laufen.

HB HAMBURG. Angesichts der guten Auftragslage wolle Airbus die Zahl der Beschäftigten von gegenwärtig gut 21 000 auf rund 22 000 erhöhen, sagte Airbus-Personalchef Jörg Kutzim am Mittwochabend vor dem „Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten“. Es sei allerdings schwierig, allein auf dem deutschen Arbeitsmarkt ausreichend qualifizierte Bewerber zu finden, vor allem Ingenieure. Schon im August vergangenen Jahres hatte Airbus angekündigt, weltweit nach Ingenieuren zu suchen.

Derzeit boomt das Geschäft bei Airbus. Der europäische Flugzeughersteller hat im vergangenen Jahr mehr Maschinen ausgeliefert als der US-Erzrivale Boeing. Für den neuen Airbus A380, der Ende des Jahres an den ersten Kunden ausgeliefert werden soll, gebe es mittlerweile mehrere Jahre Lieferfirst, sagte Kutzim.

Er beurteilte die mittelfristigen Marktchancen von Airbus positiv. Nach Marktstudien sowohl von Airbus als auch des Konkurrenten Boeing würden bis zum Jahr 2023 mehr als 17 000 neue Verkehrsflugzeuge benötigt. „Und davon wollen wie einen guten Anteil holen.“

Der Standort Deutschland profitiere davon, dass hier innerhalb des Airbus-Konzerns die Kompetenz für die Ausstattung der Kabine angesiedelt sei. „Die technische Revolution findet in der Kabine statt, nicht im Cockpit“, sagte Kutzim. Mit Kommunikationstechnik und Unterhaltungsangeboten wollten sich die Fluglinien von ihren Wettbewerbern abheben.

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