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Gutes Ergebnis: Philip Morris meldet glänzende Zahlen

Rauchen kennt keine Krise: Der Tabakkonzern Philip Morris International hat seinen Umsatz im letzten Jahresviertel deutlich gesteigert. Und rechnet damit, dass diese Entwicklung andauert.

Rauchen kennt keine Krise. Philip Morris jedenfallls verdient gut am Geschäft mit den Glimmstängeln. Quelle: dpa
Rauchen kennt keine Krise. Philip Morris jedenfallls verdient gut am Geschäft mit den Glimmstängeln. Quelle: dpa

HB NEW YORK. Der Tabakkonzern Philip Morris International hat das letzte Jahresviertel mit glänzenden Zahlen abgeschlossen. Konzernchef Louis Camilleri rechnet damit, dass die Entwicklung anhält.

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„Die Zerbrechlichkeit der wirtschaftlichen Erholung, vor allem im Hinblick auf die Arbeitslosigkeit und die Währungsschwankungen, würden eigentlich einen vorsichtigen Ausblick auf 2010 erfordern“, sagte Camilleri am Donnerstag in New York. „Aber wir haben einen guten Lauf und bleiben zuversichtlich, dass wir auch dieses Jahr wieder starke Ergebnisse vorlegen werden.“

Angesichts soviel Optimismus hat Camilleri einen gigantischen Aktienrückkauf aufgelegt. In den kommenden drei Jahren will das Unternehmen für insgesamt zwölf Mrd. Dollar Anteilsscheine am Markt einsammeln. Das treibt den Kurs. Entsprechend sprang die Philipp-Morris-Aktie im frühen New Yorker Handel um fast vier Prozent hoch.

Im Schlussquartal konnte der Konzern mit seinen zahlreichen Marken - die bekannteste ist Marlboro - den Umsatz um zwölf Prozent auf 17 Mrd. Dollar steigern. Besonders in Europa und Asien lief das Geschäft gut. Preissenkungen, um die Raucher bei der Stange zu halten, machten unterm Strich aber einen Teil des Erfolgs wieder zunichte: Der Gewinn kletterte um fünf Prozent auf 1,5 Mrd. Dollar.

Wegen eines schwachen Starts fiel der Umsatz im Gesamtjahr indes leicht auf 62,1 Mrd. Dollar, beim Gewinn büßte Philipp Morris stärker ein auf 6,3 Mrd. Dollar oder 3,24 Dollar pro Aktie. Im laufenden Jahr will Konzernchef Camilleri hier mit 3,75 bis 3,85 Dollar aber weit mehr verdienen als in der Vorkrisenzeit.

Philip Morris International war vor zwei Jahren aus dem US-Konzern Altria herausgelöst worden. Die ehemalige Mutter hat das Tabakgeschäft im Heimatmarkt USA aber behalten und verkauft dort weiter vor allem Marlboro-Zigaretten. Philip Morris' wichtigster Markt ist Europa.

  • 11.02.2010, 20:55 UhrAnonymer Benutzer: Paul Ian Smith

    Tragisch. Habt Sie schon mal die Lungenkrebspatienten im Endstadium begleitet und behandelt. Schrecklich. Müßte jeder statt Wehrdienst oder Zivildienst(Ausnahme im Krankenhaus tätige Zivis) die Zeit im Krankenhaus absolvieren, gäbe es sicher Reaktionen. Aber es ist ja nicht nur der Lungenkrebs, es vervielfacht ja alle Krebsarten. Auch darf man die Gefäßerkrankungen,von Arterienverschluß mit Raucherbein über Herzinfarkt und Schlaganfall nicht vergessen. Auch COPD und Lungenemphysem sind weitere vorzeitig zum Tod führende Erkrankungen. Alles durch den Rauch(genuß).
    Einfach nur tragisch diese ignoranz.

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