Gutes Quartalsergebnis
Stada fühlt sich stark genug für größere Zukäufe

Stada hat im ersten Quartal dank eines starken Auslandsgeschäfts bei Umsatz und Gewinn spürbar zugelegt. Jetzt denkt der Hersteller von Nachahmermedikamenten über größere Zukäufe nach.

HB FRANKFURT. Der Konzerngewinn sei um 30 Prozent auf 22,1 Mill. Euro geklettert, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das operative Ergebnis lag bei 38,2 Mill. Euro, ein Plus von 32 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz erhöhte sich um 22 Prozent auf 299,6 Mill. Euro – der höchste Quartalserlös in der Unternehmensgeschichte. Dabei sei das Auslandsgeschäft um 29 Prozent gewachsen und habe mit 57,5 Prozent zu den Gesamterlösen beigetragen. Umsatz und Gewinn lagen im Rahmen der Analystenerwartungen.

„Dieses sehr erfolgreiche erste Quartal stimmt uns auch für den weiteren Verlauf des gesamten Geschäftsjahres optimistisch, erklärte Stada-Vorstandschef Hartmut Retzlaff. Die im ersten Quartal erreichte Umsatzsteigerung könne zwar nicht auf das Gesamtjahr übertragen werden, der Vorstand gehe aber trotz des starken Wettbewerbs und regulatorischer Veränderungen weiter davon aus, den Wachstumskurs fortsetzen zu können. „Aus heutiger Sicht erwarten wir unverändert, bei unserem Wachstumskurs auch weiterhin eine im Verhältnis zum Umsatz überproportionale Ertragssteigerung erreichen zu können“, sagte Retzlaff.

Dabei sollen unverändert auch Zukäufe beitragen, mit denen Stada sein Wachstum weiter ankurbeln und sich damit auch gegen eine Übernahme wappnen will. Der Bad Vilbeler Konzern stand wiederholt selbst im Zentrum von Übernahmespekulationen. Mit einer Eigenkapitalquote von rund 51 Prozent sieht sich Stada bilanziell aber gut für eine „offensive Akquisitionspolitik“ aufgestellt. „Vor diesem Hintergrund prüft der Konzern entsprechende Projekte, die mit Blick auf die erreichte Unternehmensgröße aus Sicht des Vorstandes jetzt auch größere Akquisitionsziele als in der Vergangenheit für Stada üblich umfassen können“, hieß es. Stadas bislang größter Zukauf war die russische Pharmafirma Nizpharm für 82 Mill. Euro.

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