Gutes Saisongeschäft
BASF will im Pflanzenschutz hoch hinaus

Der weltgrößte Chemiekonzern will im Bereich Pflanzenschutz spätestens 2006 eine Gewinnmarge von 25 Prozent erreichen. In der jüngsten Zeit florierte die Sparte.

HB LIMBURGERHOF. „Wir sind auf einem gutem Weg, im Pflanzenschutz eine der höchsten Renditen der Branche zu erreichen“, sagte Hans Reiners, Leiter des Bereichs Pflanzenschutz am Donnerstag in Limburgerhof.

Im Jahr 2005, spätestens aber 2006 solle vor Sondereinflüssen - wie etwa Restrukturierungen - eine Ebitda-Marge von 25 Prozent erreicht werden. Im vergangenen Jahr lag die Marge nach Angaben einer BASF-Sprecherin bei 21,4 Prozent. BASF habe in dem Geschäft derzeit 13 Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit einem jährlichen Spitzenumsatzpotenzial von 1,5 Milliarden Euro. Die im Deutschen Aktienindex Dax notierte Aktie lag am Donnerstagvormittag mit 0,15 Prozent im Plus.

Die Ludwigshafener hoben zudem für ihr Fungizid F 500 das Spitzenumsatzziel an. Nunmehr erwarte BASF 2005 für das Mittel gegen Schadpilze einen Umsatz von mehr als 400 Millionen Euro. Zuvor lag das Spitzenumsatzziel bei 300 Millionen Euro.

Im zweiten Quartal erwirtschaftete BASF in dem Geschäft mit Wirkstoffen gegen Unkraut (Insektizide), Schadpilze (Fungizide) und Insektenbefall (Insektizide) einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) sowie vor Sondereinflüssen von 212 Millionen Euro, ein Plus von 24 Prozent. Der Umsatz in dem Geschäft legte um zwei Prozent auf 1,071 Milliarden Euro zu.

Ähnlich wie die Wettbewerber Syngenta und Bayer profitierte auch BASF von einem guten Saisongeschäft in Europa und Nordamerika, geringen Lagerbeständen und der Ausbreitung der Pilzerkrankung Asian Rust.

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