Halbjahres-Absatz

BMW weiter auf Rekordkurs

Die Geschäfte von BMW laufen weiterhin prächtig. Insbesondere in Asien wachsen die Verkäufe des Autobauers zweistellig. Erstmals will der Konzern in diesem Jahr mehr als zwei Millionen Fahrzeuge verkaufen.
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„Vision Future Luxury“ - dieses Konzept von BMW auf der Pekinger Automesse soll den Geschmack der Asiaten ansprechen. Quelle: dpa

„Vision Future Luxury“ - dieses Konzept von BMW auf der Pekinger Automesse soll den Geschmack der Asiaten ansprechen.

(Foto: dpa)

MünchenBMW hat das erste Halbjahr mit Rekordverkaufszahlen abgeschlossen und verkauft weltweit 1,02 Millionen Wagen seiner drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Das sind fast sieben Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie BMW am Dienstag mitteilte.

Der Autobauer liege damit auf Kurs, das Absatzziel von mehr als zwei Millionen Fahrzeugen im laufenden Jahr zu erreichen, sagte Vertriebschef Ian Robertson. Dazu würde allerdings schon ein kleines Plus genügen, nachdem 2013 bereits mehr als 1,96 Millionen Autos verkauft wurden. Insbesondere in Asien zogen die Verkäufe von BMW seit Jahresbeginn massiv an. Mit 321.915 verkauften Fahrzeuge machen die Geschäfte in Fernost bereits rund ein Drittel aller Verkäufe aus. Im ersten Halbjahr legten sie im Vergleich zum Vorjahr um 18,3 Prozent zu.

Zusätzlichen Rückenwind erhofft sich Robertson im zweiten Halbjahr von neuen Modellen wie dem Geländewagen X4 und dem Van 2er Active Tourer.

Das sind die Bestseller von BMW
Platz 10 - Mini Countryman - 68.301 verkaufte Fahrzeuge*
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Den Auftakt in der Reihe der zehn Bestseller von BMW macht der Crossover der kleinen Schwester. Der Absatz des Countryman ist zwar um 22,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Das reicht aber noch für die Top Ten.

*Stand: Gesamtjahr 2016, Quelle: BMW Geschäftsbericht

Platz 9 - BMW 4er - 133.272 verkauft Fahrzeuge
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Den Auftakt in der Reihe der BMW-Modelle macht dieses Mittelklassefahrzeuge Der Absatz ist zwar um 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Das reicht aber noch für Platz neun.

Platz 8 - BMW X3 - 157.017 verkaufte Fahrzeuge
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Die Konkurrenz im Segment der kompakten SUVs wird immer enger. Der Bestseller konnte aber seinen Absatzknick aus dem Vorjahr ausbügeln – die Verkäufe legten wieder um 13,9 Prozent zu.

Platz 7 - BMW X5 - 166.219 verkaufte Fahrzeuge
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Der dritte Generation des SUVs bleibt ein Verkaufserfolg. Im vergangenen Jahr sank der Absatz des Modells jedoch leicht um ein Prozent.

Platz 6 - BMW 1er - 176.032 verkaufte Fahrzeuge
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Beim Kleinen wagen die Münchener bald den Tabubruch. Das aktuelle Facelift ist der letzte mit Heckantrieb. Der Absatz sank 2016 aber um gut drei Prozent.

Platz 5 - BMW 2er - 196.183 verkaufte Fahrzeuge
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In der Nomenklatur der Münchener ist der 2er eine der jüngsten Modellreihen. Das Coupé ging im März 2014 an den Start. Nach dem starken Start legen auch 2016 die Verkaufszahlen erneut um ein Viertel zu.

Platz 4 - Mini Cooper - 198.373 verkaufte Fahrzeuge
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Egal welche Generation - der britische Klassiker hat sich längst zu einem der Bestseller der Münchener entwickelt. Nach einem starken Sprung 2015 ließen in diesem Jahr aber die Verkäufe wieder um rund zehn Prozent nach.

Wie der Konzern weiter mitteilte, steigerte die Kernmarke BMW die Zahl der Auslieferungen zwischen Januar und Juni um 10,2 Prozent auf 886.347 Fahrzeuge. Damit lagen die Münchner vor der Ingolstädter VW -Tochter Audi mit 869.350 Wagen und vor dem Stuttgarter Rivalen Mercedes-Benz mit 783.520 Fahrzeugen. Dazu tragen vor allem die Erfolgsbaureihen 3er (233.438 verkaufte Fahrzeuge/+7,8 Prozent) und 5er (193.560 verkaufte Fahrzeuge/+7,6 Prozent bei). Vom Elektroauto i3 hat BMW seit Jahresbeginn  5.396 Fahrzeuge ausgeliefert.

Vom Kleinwagen Mini verkaufte BMW dagegen im ersten Halbjahr deutlich weniger: Hier sackte der Absatz um 11,4 Prozent auf 131.896 Stück ab. Als Grund nannte der Konzern den Wechsel beim Kernmodell Mini Hatch, dessen dritte Generation seit März bei den Händlern steht.

  • rtr
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