Halbjahres-Bilanz
Alstom überwindet Pechsträhne

Erstmals seit dem Jahr 2002 hat der französische Industriekonzern Alstom im ersten Halbjahr Gewinn gemacht. Das lag aber nicht unbedingt am guten Wirtschaften.

HB PARIS. Das Nettoergebnis sei mit 136 Mill. Euro positiv, nach einem Verlust von 242 Mill. Euro vor einem Jahr, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Beim Umsatz legte der Konzern 10 Prozent auf 6,94 Mrd. Euro zu. Auf vergleichbarer Basis betrug der Umsatzanstieg 12 Prozent.

Der Grund für das gute Abschneiden liegt im Ausbleiben von Sonderbelastungen - aber auch im erstmals angewedeten internationalen Bilanzierungsstandard IFRS.

Alstom stellt für das Gesamtjahr unterm Strich 250 Mill. Euro Gewinn in Aussicht. Ursprünglich war lediglich ein positives Ergebnis angepeilt worden. Beim Umsatz erwartet Alstom ein Plus von 7 Prozent.

Beim Auftragseingang verzeichnete der Konzern im ersten Halbjahr allerdings einen Rückgang von 10 Prozent. Den Marine-Sektor heraus gerechnet, bei dem in der Vorjahresperiode noch zwei Kreuzfahrtschiffe zu Buche geschlagen hatten, ergebe sich jedoch ein Auftragsplus von 4 Prozent, teilte der Konzern mit. Neben Schiffen baut Alstom Hochgeschwindigkeitszüge und Kraftwerke und ist damit ein direkter Konkurrent von Siemens.

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