Halbjahresbilanz
LVMH mit wenig schmuckem Gewinneinbruch

Ein schwaches Geschäft mit Wein, Spirituosen, Schmuck und Uhren hat die Halbjahresbilanz des weltgrößten Luxusgüterkonzerns LVMH belastet. Der operative Gewinn ging um zwölf Prozent auf 1,36 Mrd. Euro zurück, wie das französische Unternehmen am Montag mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit etwas weniger gerechnet.

HB PARIS. Der französische Luxusgüter-Hersteller LVMH hat im ersten Halbjahr bei stabilem Umsatz ein rückläufiges Ergebnis verbucht. Der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft sei um zwölf Prozent auf 1,363 Mrd. Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Montag in Paris mit. Experten hatten im Schnitt mit 1,34 Mrd. Euro gerechnet. In der Wein- und Spirituosensparte musste LVMH einen Rückgang von 41 Prozent, bei Uhren und Schmuck sogar von 73 Prozent hinnehmen. Der Umsatz des Konzerns stieg insgesamt um 0,2 Prozent auf 7,81 Mrd. Euro, wozu vor allem das Mode- und Lederwarengeschäft beitrugen.

Das Nettoergebnis habe sich um 23 Prozent auf 687 Mio. Euro ermäßigt, hieß es. Der Umsatz kletterte den Angaben zufolge um 0,2 Prozent auf 7,811 Mrd. Euro. LVMH werde in dem derzeit schwierigen Umfeld weiter Marktanteile gewinnen, kündigte das Unternehmen an und stellte eine Zwischendividende von 0,35 Euro je Aktie in Aussicht

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