Halbjahresbilanz
Starker Franken bremst Lindt und Sprüngli

Bei dem Schweizer Schokoladenhersteller ist der Umsatz geringer ausgefallen als von Analysten erwartet. Grund sind steigende Rohstoffkosten und der starke Franken. Seine Ziele hat das Unternehmen dennoch bekräftigt.
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ZürichDer Höhenflug des Schweizer Frankens und steigende Rohstoffkosten haben beim Schokoladehersteller Lindt + Sprüngli deutliche Spuren in der Bilanz hinterlassen. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz nach Angaben vom Dienstag um 4,7 auf 1,01 Milliarden Franken. Weil Lindt aber mit Kostensenkungen dagegen hielt, fiel der Reingewinn mit 32,1 Millionen Franken um fast ein Drittel höher aus als im Vorjahreszeitraum.

Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,03 Milliarden Franken und einem Gewinn von 24,4 Millionen Franken gerechnet. Für die kommenden Monate zeigte sich Lindt zuversichtlich und geht davon aus, der Konkurrenz weitere Marktanteile abnehmen zu können. Für das laufende Jahr bekräftigte das Unternehmen seine bisherigen Gewinn- und Umsatzziele. Der Umsatz soll demnach 2011 organisch um sechs bis acht Prozent steigen, beim Betriebsgewinn (Ebit) wird eine Margenverbesserung von 20 bis 40 Basispunkten angepeilt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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