Halbjahresgewinn gesteigert
Quest macht Givaudan viel Freude

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat Givaudan den Nettogewinn um 13 Prozent auf 94 Millionen Franken (58 Mill. Euro) gesteigert. Dies verdankt der weltgrößte Aromen- und Dufthersteller hauptsächlich der Übernahme des Konkurrenten Quest.

HB ZÜRICH. Analysten hatten im Schnitt mit 101 Mill. Franken gerechnet. Der Umsatz legte um 4,5 Prozent auf 2,095 Mrd. Franken (1,28 Mrd. Euro) zu, teilte das Genfer Unternehmen am Dienstag mit. In Lokalwährungen gerechnet betrug der Anstieg 13,5 Prozent.

In der größeren Sparte Aromen legte der Umsatz um über drei Prozent auf 1,13 Mrd. Franken zu, während der Umsatz mit Riechstoffen um sechs Prozent auf 962 Mill. Franken kletterte.

Givaudan bestätigt die Prognose für dieses Jahr und rechnet mit einem Umsatzplus im Bereich des Marktdurchschnitts - also zwei bis drei Prozent.

Die Integration des im Vorjahr für 2,8 Mrd. Franken vom britischen Chemiekonzern ICI gekauften Wettbewerbers Quest verläuft den Angaben zufolge nach Plan. Die bis 2010 angepeilten Einsparungen von 200 Mill. Franken wurden bereits zur Hälfte erreicht, sagte ein Sprecher. Bis dahin solle auch die Profitabilität wieder das Vor-Akquisitionsniveau erreicht haben.

Givaudan zählt IFF, die Genfer Privatfirma Firmenich und Symrise aus Deutschland zu den größten Konkurrenten.

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