
HB BRÜSSEL. Obwohl die Kunden vor allem in Europa und den USA seltener zur Bierflasche griffen, stieg der Gewinn vor Sonderposten um 17 Prozent auf 621 Mio. Euro, teilte der weltweit drittgrößte Braukonzern am Mittwoch mit. Analysten hatten im Schnitt nur mit 595 Mio. Euro gerechnet. Im Gesamtjahr erwartet der Brauer beim Gewinn mindestens einen Anstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Die Aktie legte nach Vorlage der Zahlen zunächst um über zwei Prozent zu.
Der Bierabsatz der Gruppe ging insgesamt um 2,3 Prozent zurück. Aber niedrigere Rohstoffpreise und Zinsen sowie weitere Einsparungen und Joint Ventures führten zum Gewinnplus. Eine Ausdehnung des Geschäfts erwartet Heineken in Lateinamerika, Afrika und Asien. Preissteigerungen hätten weiterhin noch einen gewissen Einfluss. Heineken erwirtschaft mittlerweile einen Großteil seines Umsatzes außerhalb Europas. Um das Geschäft in den Schwellenländern auszubauen, hatte Heineken am Jahresanfang für 5,7 Mrd. Dollar das Biergeschäft des mexikanischen Konzerns Femsa übernommen. Die Integration verlaufe nach Plan, teilte Heineken weiter mit.
ich finde auch, dass ist der Hammer. Wenn jetzt noch das alles ohne Kosteneinsparungen gewesen wäre, nicht auszuhalten ;-)
Ja,ja, das Niveau, die Logik und Qualität der Handelsblatt "Schlagzeilen" steigen immer mehr ! ;-)
Aber vielleicht sind den Redakteuren die wirt. Zusammenhänge auch nicht ganz klar.
Man kann eben doch noch heutzutage mehr Gewinn machen, indem man den Umsatz steigert. ;-000
"Obwohl der bierabsatz steigt, verdient Heineken mehr..."
irgendwie ja klar, oder???
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