Großmann mahnt europäische Energiepolitik an

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Streit um Netzausbau

Nach Überzeugung Röslers hat die Bundesregierung bereits die entscheidenden Weichen gestellt. Der Minister verwies auf die Beschlüsse zur Beschleunigung des Netzausbaus. Mit dem Bundesbedarfsplan für den Ausbau der Übertragungsnetze, der am 3. Juni vorgelegt wird und später vom Bundestag beschlossen werden soll, leiste man einen wesentlichen Beitrag zur Verkürzung und Vereinheitlichung von Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Rösler wehrte sich gegen den Vorwurf der Netzbetreiber, Investitionen in neue Netze lohnten sich nicht. Die Bundesregierung habe bereits im vergangenen Jahr für verbesserte Investitionsbedingungen gesorgt. Die Netzbetreiber beklagen, sie erhielten die Rückflüsse für Investitionen in neue Netze in Form von Netzentgelten nur mit bis zu zwei Jahren Zeitverzug. Das drücke die Renditen. Diesen Missstand hat die Bundesregierung nun abgestellt.

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Auch hier hielt Großmann dagegen: Die Netzexperten des Übertragungsnetzexperten Amprion, an dem RWE im vergangenen Jahr 75 Prozent veräußerte, seien „den ein oder anderen Tag ins Schwitzen gekommen“  – und Großmann mit ihnen. „Schließlich hätte es bei jedem Flackern der Glühbirne geheißen: Das macht der doch extra, dieser Atomboss.“

Deutschland sei bisher zum einen von einem Blackout verschon geblieben, weil intelligente Reserven in den Kraftwerken bereit gehalten würden. Zum anderen aber auch, weil die europäischen Nachbarn mithelfen.  „Insbesondere aus dem Atomland Frankreich haben wir 2011 unsere Bezüge gesteigert.“

Dies zeige, dass in der Energiewirtschaft Europa Realität sei, sagte Großmann. In der Energiepolitik sei dies aber leider nicht so. „Wir haben einen Rückfall in national geprägtes Handeln erlebt, ohne Rücksicht auf Nachbarn, Partner, Märkte und ohne Rücksicht auf Verluste“, kritisierte er den deutschen Sonderweg. „Doch politische und unternehmerische Antworten dürfen heute nicht mehr nur auf den eigenen Kirchturm gerichtet sein.“ Ohne europäische Solidarität und ohne eine europäische Energiepolitik lassen sich die angestrebten Ziele nicht erreichen – zumindest nicht ohne exorbitante Kostensteigerungen.“

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So müssten auch die Stromverbraucher anderer Länder die Kosten der Energiewende tragen. „So war unmittelbar nach Abschaltung deutscher Kernkraftwerksleistung ein deutlicher Anstieg der Großhandelspreise an den Börsen zu besichtigen.“ Energiekommissar Oettinger habe die Bundesregierung deshalb klar davor gewarnt, weiterhin in nationalen Alleingängen Energiepolitik auf Kosten Europas zu betreiben.

  • 19.01.2012, 13:44 UhrAnonymer Benutzer: erni1934

    jaja die ökos und die solaris ziehen alle subventionen ab dann fragt doch mal nach wieviel die atomkonzerne an milliarden bekommen

  • 18.01.2012, 13:50 UhrAnonymer Benutzer: SteuerKlasseEins

    Vermutlich hat Herr Grossmann von Merkel und Konsorten ein Angebot bekommen, daß er nicht abschlagen konnte. Denn der "politisch korrekte" Unfug den er hier vezapft, von wegen "klimaneutral im Jahr 2050" ist völlig unmöglich. In Wahrheit hat die AKW-Abschaltung die Weichen in Richtung Kohle, Gas und Öl gestellt. Uralte Kohlekraftwerke arbeiten wieder auf Hochturen, und neue Kohle/Gaskraftwerke sind im Bau, auch von RWE - eine fossile, CO2 reiche Zukunft! Zudem wird man in Zukunft einfach mehr Strom aus dem Ausland importieren, dort haben die Bürger keine hysterische Angst vor dem Atom, unser Strom wird also von hochmoderne AKW kommen, nur eben jenseits der Grenze.

    Währen der Strom in Wirklichkeit von konventionellen Kraftwerken aus dem In- und Ausland kommt, wirft man weiter das sauer verdiente Geld der Stromkunden den "Erneuerbaren" hinterher. Dank EEG ist das dann für die Projektbetreiber (wie u.a. RWE) profitabel. Aber wie immer im Sozialismus sind solche Vorteile des Einen, die Nachteile de Anderen. D.h. je mehr Umsatz die Solar/Wind-Projekte machen, desto höher die Kosten für den Verbraucher, der gezwungen wird, grünen Strom zu kaufen und zu bezahlen.

    Aber das wird sich rächen. Vermutlich lange nachdem Merkel mit goldenem Fallschirm das Amt niedergelegt hat, werden die deutschen Zipfelmützen aufwachen und das Ausmass der Energiekatastrophe erkennen. Dann wird es nochmals Billionen kosten um wieder zu normalen Zuständen zurückzukehren. Mit den immer höheren Strompreisen wird auch die E-Auto Revolution an Deutschland vorbeigehen - diese wird in Ländern mit billigem Atomstrom stattfinden, wie z.B. in Frankreich. In Deutschland wird man bis zum Sanktnimmerleinstag Benzin/Dieselmotoren unter der Haube haben, dank "Energiewende" und "EEG", soweit man sich hierzulande mit all den anderen Kosten und Steuern überhaupt noch ein Auto leisten kann.

  • 18.01.2012, 01:23 UhrAnonymer Benutzer: feeltheenergy

    @joe
    nein es sind leider nicht die Ökos sondern die Solaris die an der sache soviel verdienen und andere Ökobranchen damit schädigen, aber leider äusseren sich dazu außer der Journalisten der Welt kaum jemand, denn man würde ja der Branche im gesamten Schaden, was absoluter Bullshit ist, denn der nachhaltige Volksiwrtschaftliche Schaden ist durch die ausuferende Solarförderung der letzten zwei Jahre (15.000 MW in dem gleichen Zeitraum wurden keine 3.000 MW Windenergie installiert und selbst zu besten Zeiten gab es nicht mehr als 3.500 MW) Das zeigt schon welche Entwicklungen dort gerade vonstatten gegangen sind. Am schlimmsten ist dann noch das die Einnahmen der Solarunternehmen derzeit in sinnlose Marketingaktivitäten wie der Bundesliga investiert werden. glaube da gibt es keinen mehr der nicht gesponsert wird. Naja so kommt das Geld der Stromkunden wenigstens wieder der Allgemeinheit, dem fussballfan zugute der sich davon an neuen Spielern erfreuen kann. Nur könnte das in kurzer Zeit zum gleichen Effekt führen wie bei Bayer Leverkusen und Teldafax, denn einige von diesen großen Sponsoren geht es nicht mehr wirklich so gut.

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