Mehr Flexibilität, mehr Tempo – mehr Risiko: Mit der Vernetzung der Industrie wächst die Gefahr von Cyberangriffen. Wenn Unternehmen keinen Notfallplan haben, steht im schlimmsten Fall die Existenz auf dem Spiel.

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  • Als Software-Entwickler und Inhaber eines kleinen Büros für die Automatisierung könnte ich mich über die Entwicklung freuen, denn diese Vernetzung ist kurzfristig gutes Geschäft. Aber ich denke, nur was wirklich gut ist für den Kunden ist langfristig gut fürs eigene Geschäft - und diese allgegenwärtige Vernetzung ist höchst gefährlich. Das sollten wir wirklich sehr, sehr vorsichtig sein. "Reslilienz" bezeichnet die Eigenschaft, auch unter widrigen und unvorhergesehenen Situationen zu überleben - und das bedeutet, dass die Dinge auch autark, also im Inselbetrieb, ihre Grundfuntionalität haben sollten. Wenn wir die Vernetzung immer weiter treiben, endet das in einem hochgefährlichen Chaos. Da müssen noch nicht mal Terroristen am Werk sein. Da betätigt der Service-Techniker aus Augsburg auf einmal einen Roboter in Schweden, und glaubt er ist in einem ganz anderen Werk in Spanien. Das ist noch harmlos. Die Manipulierung der Qualitätssicherung, wie im Artikel dargestellt, gefährdet Vertrauen und damit die Existenz!!! Und die Politik? Die redet von Digitalisierung, aber was da propagiert wird, ist Infantilisierung. Nach über 30 Jahren Berufserfahrung (im Studium mit Lochkarten angefangen) blicke ich sehr skeptisch in die Zukunft. Ich verschwende hier meine Zeit, weil es vielleicht die 0,001 % Wahrscheinlichkeit gibt, dass dieser Warnruf vielleicht doch gehört wird und den ein oder anderen ahnungslosen Entscheidungsträger zum Nachdenken bringt. Die Risiken sind viel höher als die Chancen. Man muss nicht auf jeden Zug aufspringen!

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