Handy-Hersteller
Nokia wird immer pessimistischer

Der Handy-Marktführer Nokia wird angesichts des weltweiten Wirtschaftabschwungs noch skeptischer für das Geschäft. Das Unternehmen rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem weltweiten Handy-Absatz von weniger als den bislang prognostizierten 1,24 Milliarden Stück.

HB HELSINKI. Wie hoch der eigene Marktanteil im gerade laufenden Schlussquartal ausfallen werde, könne nicht mehr gesagt werden, hieß es. Bislang wollte Nokia stabil zum dritten Quartal bleiben mit 38 Prozent.

Im kommenden Jahr geht der Konzern dagegen davon aus, gegenüber den Konkurrenten zulegen zu können - allerdings in einem um fünf Prozent schrumpfenden Gesamtmarkt. Das Ausrüstergeschäft - gebündelt in Nokia Siemens Networks - beurteilt der Konzern ebenfalls verhalten. Erst vor drei Wochen hatte Nokia seine Erwartungen gesenkt.

Die Nokia-Aktie bauen stieg bis zum Mittag auf 2,3 Prozent auf 10,84 Euro. Die Zahlen zum vierten Quartal und der Branchenausblick auf 2009 seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, sagt ein Analyst aus Helsinki. Dies dürfte die Aktie weiter treiben, da der Ausblick auf einen 5%igen Rückgang der Branche beim Handy-Absatz eingepreist sei. Allerdings sei der Konzern unklar bei seinen Aussagen gewesen, was den künftigen Marktanteil angehe.

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