Handyausrüster
Balda erwartet 2008 Verlust

Der finanziell angeschlagene Handyausrüster Balda hat in den ersten neun Monaten einen Verlust verbucht und erwartet auch im Gesamtjahr rote Zahlen. Die einstmals als Hoffnungsträger gefeierte Touchscreen-Sparte macht am meisten Sorgen.

HB DÜSSELDORF. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei zwischen Januar und September ein Minus von fünf Mio. Euro angefallen nach einem Gewinn von acht Mio. Euro vor Jahresfrist, teilte das Unternehmen aus Bad Oeynhausen am Mittwoch mit. Unter dem Strich schrieb Balda im fortgeführten Geschäft 17,2 Mio. Euro Verlust nach einem Überschuss von 2,1 Mio. Euro im Vorjahr. Balda habe Abschreibungen von rund 29 Mio. Euro verbucht. Der Umsatz stieg auf 207 (Vorjahr: 153) Mio. Euro.

Balda kassierte die Umsatz- und Gewinnziele. Der angepeilte Umsatz von 414 Mio. Euro sei nicht mehr zu erreichen. Das Management rechne mit einem Verlust. Ein Grund dafür sei der Abbau der Beteiligung am Geschäft mit berührungsempfindlichen Bildschirmen (Touchscreens), infolge derer Balda die Sparte nicht mehr voll konsolidieren kann. Balda will durch die mit dem Teilverkauf zufließenden Mittel einen Liquiditätsenpass verhindern.

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