Handyhersteller
Nokia will sich in die schwarzen Zahlen sparen

Der Handyhersteller Nokia will weiter bei Forschung und Entwicklung sparen. Im abgelaufenen Quartal hatten die Finnen zum ersten Mal seit 16 Jahren ein Minus gemacht. Schon im Frühjahr hatte Nokia Sparmaßnahmen angekündigt.
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HB HELSINKI. Der Handyhersteller Nokia schränkt im Gefolge von roten Zahlen seine Aktivitäten bei Forschung und Entwicklung weiter ein. Wie das Unternehmen am Freitag in Helsinki mitteilte, sollen am finnischen Standort Oulu 230 Stellen und in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen 100 Stellen gestrichen werden. Das seien zwei Prozent des Gesamtpersonals dieser Unternehmenssparte, hieß es weiter.

Nokia hatte im dritten Quartal zum ersten Mal seit 1993 rote Zahlen geschrieben. Als wichtige Ursache galt dabei unter anderem der fehlende Erfolg in dem ertragreichen Markt neuer Smartphones. Bei dem zusammen mit Siemens betriebenen Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) sollen wegen anhaltender Verluste bis 2010 etwa 6000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Schon im Frühjahr hatte Nokia 1700 Stellenstreichungen im Gesamtkonzern mit Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung verkündet. Das Unternehmen beschäftigte zum Jahresauftakt weltweit 126 000 Mitarbeiter.

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