Handyhersteller
Nokia wird seine Mitarbeiter schnell los

Der finnische Handy-Hersteller Nokia erlebt einen Ansturm auf seine Abfindungspakete: 600 Mitarbeiter haben die Angebote bislang in Anspruch genommen, die der Konzern seit Anfang März anbietet. Das erfuhr das Handelsblatt von Nokia.

DÜSSELDORF. Insgesamt will Nokia damit 1000 Stellen abbauen. Diese freiwilligen Maßnahmen erfolgen zusätzlich zu den 1700 Stellenkürzungen, die der Weltmarktführer in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Forschung plant.

Die Abfindungen können weltweit alle Mitarbeiter außer der leitenden Angestellten und der Fabrik-Arbeiter in Anspruch nehmen. Ihre Höhe variiert je nach Land. In Finnland zahlt Nokia je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit fünf bis 15 Monatsgehälter.

Die Finnen hatte beide Kürzungen Ende Januar angekündigt und damit auf den Einbruch der Konjunktur reagiert. Diese trifft die Handy-Hersteller stärker als den Rest der Telekombranchen, weil Nutzer in schwierigen Zeiten den Kauf eines neuen Handys hinausschieben. Die übrigen Firmen der Branche spüren die Flaute kaum, weil Telekomdienstleister als ebenso konjunkturresistent gelten wie Energieversorger.

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