Handymarkt
Siemens schließt Benq-Kapitel ab

Der Münchner Siemens-Konzern hat sich mit dem Insolvenzverwalter seiner pleitegegangenen früheren Handy-Sparte BenQ Mobile auf einen Vergleich geeinigt.

HB MüNCHEN. Siemens leiste eine Bruttozahlung von 300 Mio. Euro, teilte das Unternehmen nach Abschluss der Gespräche in München mit. Inklusive noch ausstehender Forderungen bleibe ein Nettobetrag von 255 Mio. Euro. Eine Ergebnisbelastung im laufenden Geschäftsjahr 2008/2009 (Ende September) ergebe sich für Siemens daraus aber nicht, da ausreichend Geld zur Seite gelegt worden sei.

Der frühere taiwanesische Elektronikkonzern BenQ Corp., der heute unter dem Namen Qisda firmiert, hatte die verlustreiche Handy-Sparte 2005 von Siemens übernommen, dem Unternehmen dann aber den Geldhahn abgedreht und es damit in die Pleite geschickt. Mehr als 3000 Beschäftigte in Deutschland verloren dadurch ihre Jobs. Insolvenzverwalter Martin Prager hatte zuletzt eine Klage gegen Siemens vorbereitet. Zur Begründung hatte es geheißen, im Zusammenhang mit dem Ausgliederungsvertrag an BenQ seien eine Reihe von Bewertungsfragen offen geblieben.

Der frühere taiwanische Elektronikkonzern BenQ Corp., der heute unter dem Namen Qisda firmiert, hatte die verlustreiche Handy-Sparte 2005 von Siemens übernommen, dem Unternehmen dann aber den Geldhahn abgedreht. Mehr als 3.000 Beschäftigte in Deutschland verloren dadurch ihre Jobs.

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