Harley-Davidson
Billig-Konkurrenten setzen Motorrad-Kultmarke zu

Harley-Davidson hat seine Absatzprognose für 2015 gesenkt. Schuld daran sind Billig-Konkurrenten in den USA und die deutliche Wertsteigerung des Dollar. Die Anleger reagieren enttäuscht.
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ChicagoRabatte der Konkurrenten in den USA und der starke Dollar machen Harley-Davidson zu schaffen. Der Motorrad-Hersteller senkte am Dienstag seine Absatzprognose für 2015. Er rechne in diesem Jahr nur noch mit einer Steigerung von zwei bis vier Prozent, sagte Firmenchef Keith Wandell. Zuvor war er noch von einem Wachstum zwischen vier und sechs Prozent ausgegangen. Die deutliche Wertsteigerung des Dollar setzt international tätigen US-Firmen zu. Ihre Produkte werden im Ausland teurer.

Die Entwicklung machte sich bereits im ersten Quartal bemerkbar. Harley-Davidson lieferte 56.661 Motorräder aus, ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel um 3,5 Prozent auf 1,67 Milliarden Dollar. Ein geringerer Steuersatz und Einsparungen verhalfen dem Unternehmen jedoch zu einer Gewinnsteigerung von 1,5 Prozent auf 270 Millionen Dollar.

Die Harley-Aktie verlor im vorbörslichen US-Handel 6,5 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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