Harter Preiskampf auf dem Fahrrad-Markt: Börsennotierter Fahrradhersteller Mifa verdient weniger

Harter Preiskampf auf dem Fahrrad-Markt
Börsennotierter Fahrradhersteller Mifa verdient weniger

Der börsennotierte Fahrradhersteller Mifa hat im vergangenen Jahr den Umsatz kräftig gesteigert, aber weniger verdient. Der Umsatz stieg um 31 Prozent auf 82,91 Mill. Euro. Allerdings fiel das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) geringer als erwartet aus, teilte die Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (Mifa) mit.

dpa-afx SANGERHAUSEN. Bereinigt um die Börseneinführungskosten sank der entsprechende Gewinn von 3,7 auf 3,46 Mill. Euro. Grund sei auch der harte Preiskampf. Insgesamt setzte das Unternehmen 2004 nach eigenen Angaben 635 000 Fahrräder ab, das waren rund 185 000 mehr als im Vorjahr. Damit sieht sich Mifa jetzt als Marktführer in Deutschland. Für das laufende Geschäftsjahr 2005 rechnet das Unternehmen mit weiter wachsenden Marktanteilen auf einem stagnierenden deutschen Fahrradmarkt.

Den Gewinnrückgang führt das Unternehmen außer auf den Preiskampf auch auf gestiegene Marketingkosten im Zuge der Auslandsexpansion zurück. Außerdem bilanzierte der Fahrradhersteller eine hohe Vorproduktion im vierten Quartal für das Jahr 2005. Mit insgesamt 737 000 hergestellten Fahrrädern 2004 wurde den Angaben zufolge ein Firmenrekord aufgestellt. Dies habe zu höheren Transport- und Lagerkosten geführt.

Die Mifa hatte am 17. Mai 2004 den Sprung auf das Frankfurter Börsenparkett gewagt. Zum Börsenschluss am Freitag notierte die Aktie bei exakt 8 Euro - das ist ein Minus von 1,25 Euro gegenüber dem Ausgabekurs von 9,25 Euro. Ihren bisherigen Höchststand mit 9,86 Euro hatte Aktie kurz nach dem Börsengang erreicht. Auf seinem Tiefststand Ende August wurde das Wertpapier zu 6,72 Euro gehandelt.

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