Harter Sparkurs zeigt Wirkung
Gerry Weber schafft die Trendwende

Nach drei schwachen Jahren meldet der Modekonzern Gerry Weber Zuwächse im ersten Quartal und eine deutliche Zunahme der Bestellungen. Der Konzern sieht sich wieder auf Wachstumskurs.

HB DÜSSELDORF. Trotz unverändert schwacher Konjunktur sei im Zeitraum November bis Januar der Umsatz um 10,1 Prozent auf 85,7 (Vorjahr: 77,9) Millionen Euro gestiegen, teilte das im Kleinwertesegment SDax notierte Unternehmen am Dienstag mit.

Dabei hätten alle drei Marken „Gerry Weber“, „Taifun“ und „Samoon“ zugelegt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei insgesamt auf 5,78 (5,1) Millionen Euro geklettert. Damit verbesserte sich die Ebit-Marge auf 6,7 (6,4) Prozent.

Nach einem Anstieg der Bestellungen für die Frühjahr/Sommersaison um zwölf Prozent seien die Auftragseingänge für die Orderrunde Herbst/Winter sogar um knapp 14 Prozent geklettert, hieß es. Angesichts dessen bekräftigte das im westfälischen Halle ansässige Unternehmen seine Prognose für das Geasmtjahr: Danach peilt der Modekonzern einen Umsatzanstieg auf 390 (352,2) Millionen Euro sowie eine Ebit-Marge von über neun Prozent an.

Auf Grund der Konsumschwäche in Deutschland hatte Gerry Weber in den vergangenen Jahren Umsatz- und Gewinneinbußen hinnehmen müssen. Daraufhin startete das Unternehmen einen harten Sparkurs, lagerte die Logistik aus, straffte die Konzernstrukturen und gab unrentable Marken auf. Gleichzeitig baute Gerry Weber sein Lizenzgeschäft aus und expandierte verstärkt ins Ausland.

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