Hauptquartier soll verlegt werden
VW will in den USA umziehen

Der Volkswagenkonzern verlegt sein US-Hauptquartier einem Pressebericht zufolge an die Ostküste des Landes. Am derzeitigen Sitz der Zentrale haben den neuen US-VW-Chef Stefan Jacoby offenbar die Fahrgewohnheiten der Anwohner gestört.

HB LANSING/WOLFSBURG. Ziel des Umzug sei der Ort Herndon im Bundestaat Virginia nahe der Hauptstadt Washington, wie die „Washington Post“ berichtete. Zur Zeit ist die US-Zentrale von Volkswagen in Auburn Hills, nahe des Schwerpunktes der US-Autoindustrie in Detroit.

Laut Bericht will VW in der neuen Zentrale 400 Mitarbeiter beschäftigen und 100 Mill. Euro investieren. 400 Jobs sollen wegfallen. Die Konzernzentrale in Wolfsburg wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren.

Allerdings zitiert die Zeitung den neuen US-Chef von VW, Stefan Jacoby mit den Worten, der Umzug an die Ostküste sei schon 2006 beschlossen worden, weil dort einer der Hauptabsatzorte von VW ist. Man wolle in einer Umgebung arbeiten „wo man seine Fahrzeuge auf der Straße sieht“, sagte Jacoby.

Jacoby hatte die Aufgabe zum 1. September übernommen und soll VW auf dem US-Markt endlich aus den roten Zahlen bringen. VW fährt auf dem größten Automarkt der Welt seit Jahren Millionenverluste ein und verliert Marktanteile. 2006 fielen in den USA Verluste von rund 600 Mill. Euro an, 200 Mill. weniger als im Jahr zuvor. Konzernchef Martin Winterkorn will die Gewinnschwelle dort „noch in diesem Jahrzehnt“ erreichen.

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