Hauptverband zieht positive Bilanz
Umsatzplus bei Papier und Pappe verarbeitender Industrie

Deutschlands Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitende Unternehmen ziehen positive Bilanz für das Jahr 2003. Trotz der schwierigen Wettbewerbssituation gegenüber dem Ausland konnte die Branche ein Umsatzplus von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vermelden.

HB FRANKFURT/MAIN. Die Unternehmen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie haben 2003 trotz der schwachen Konjunktur gute Geschäfte gemacht. Der Umsatz der Branche stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf rund 15 Milliarden Euro, teilte der Hauptverband der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie (hpv) am Dienstag in Frankfurt mit. Die Produktionsmenge nahm um 2,4 Prozent auf fast 9,6 Millionen Tonnen zu. Der Export von Papier- und Pappewaren wuchs gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent auf rund 4,9 Milliarden Euro.

Die Pappehersteller hätten allerdings unter der Einführung des Dosenpfands gelitten, berichtete der hpv. Das Pfand habe zu einem Rückgang des Dosenverkaufs geführt und damit auch den Bedarf an Wellpappe-Unterlagen verringert, die für den Transport von Getränkedosen verwendet werden.

Der Beschäftigungsabbau in der Branche setzte sich trotz des Umsatzwachstums fort. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Mitarbeiter 2003 um 1,6 Prozent auf 92 000. Schuld sei die schwierige Wettbewerbssituation der deutschen Industrie gegenüber dem Ausland, sagte hpv-Geschäftsführer Thomas Pfeiffer. Der hpv vertritt rund 820 Betriebe der Papier- und Pappeverarbeitung in Deutschland.

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