Hauptversammlung
Escada erwartet steigende Gewinne

Deutschlands größter Damenmodekonzern Escada ist nach der Rückkehr in die schwarzen Zahlen für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich. Konzernchef Ley stellte für 2004/05 wieder eine Dividende in Aussicht. Ein Ende der Flaute für Luxus-Mode sei jedoch noch nicht in Sicht.

HB MÜNCHEN. Der bayerische Luxusmodekonzern Escada ist zuversichtlich, 2004/05 und in den kommenden Geschäftsjahren wieder steigende Gewinne zu erwirtschaften. „Der Konzern schreibt wieder nachhaltig schwarze Zahlen und steht am Beginn profitablen Wachstums. Der Start ins neue Geschäftsjahr war ermutigend“, sagte Vorstandschef Wolfgang Ley auf der Hauptversammlung am Dienstag in München.

Vor allem durch höhere Profitabilität im eigenen Einzelhandel und Zuwächsen in den bestehenden Märkten will Escada einen anhaltenden Wachstumspfad einschlagen. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) soll nach Angaben des Unternehmens im laufenden Geschäftsjahr um mindestens zehn Mill. Euro steigen, das Vorsteuerergebnis um 15 Mill. Euro.

Das Ergebnis nach Steuern werde im zweistelligen Millionen Euro-Bereich liegen nach 3,8 Mill. Euro im Vorjahr, da die einmaligen Kosten für die weitgehend abgeschlossenen Restrukturierungen wegfielen. Der Umsatz soll im unteren einstelligen Prozentbereich zulegen.

Im Geschäftsjahr 2003/04 war Escada in die Gewinnzone zurückgekehrt und hat bei einem Umsatz von 625,5 Mill. Euro ein Ebitda von 47,3 Mill. Euro erzielt. Die Kostenquote soll sich 2004/05 auf 55 Prozent von zuletzt 57,1 Prozent reduzieren. Mittelfristig werde der Wert unter 50 Prozent sinken, hieß es.

Das Geschäft mit Accessoires will Escada noch ausbauen. Der momentan bei weniger als fünf Prozent liegende Umsatzanteil solle aufgestockt werden. Außerdem teilte der Konzern mit, seine wenigen neuen Filialen hauptsächlich mit Franchise-Partnern zu eröffnen, um das eigene Risiko zu reduzieren. So soll auch die Präsenz in Osteuropa, Russland und China ausgebaut werden.

Ley stellte für 2004/05 wieder eine Dividende in Aussicht, nachdem diese für das vergangene Jahr ausgefallen war. „Wenn wir ein entsprechendes Nettoergebnis haben, dann wird über eine Anteilsausschüttung entschieden werden“, sagte Ley. „Wir arbeiten daran, eine Dividendenzahlung möglich zu machen“, fügte er hinzu.

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