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04.10.2007 

Vor rund 6000 Aktionären verteidigte Zetsche den neuen Konzernnamen, an dem einigen Aktionären der Verweis auf Carl Benz abgeht. Die Firma des Autopioniers hatte 1926 mit dem Unternehmen von Gottlieb Daimler zur Daimler-Benz AG fusioniert. „Überall, wo der Konzern als Ganzes im Fokus steht, wollen wir konsequent als Daimler auftreten“, sagte Zetsche. „Wo es ganz überwiegend um Produkte der Marke Mercedes-Benz geht, wird der stolze Name Benz nicht nur prominent bleiben, er wird sogar deutlich prominenter werden.“ Dabei verwies er auf die Umbenennung der Pkw-Markengruppe und darauf, dass Werke und ausländische Niederlassungen künftig ebenfalls unter Mercedes-Benz firmieren werden.

Zetsche sagte, Daimler-Chrysler habe für die Nutzungsrechte des Namens Daimler 20 Mill. Dollar an Ford gezahlt. Der US-Konzern hatte den Markennamen für seine britische Tochter Jaguar genutzt. Weitere laufende Kosten für die Nutzung des Namens gebe es nicht, hieß es.

Unterdessen konnte der Konzernchef einen neuen Absatzrekord in der Daimler-Kernsparte Mercedes Car Group vermelden: Der Autobauer verkaufte 124 600 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, Maybach und Smart, gut sieben Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Zu den Zuwächsen trug ein Absatzplus von mehr als elf Prozent beim Zweisitzer Smart bei. Bei der wichtigsten Konzernmarke Mercedes-Benz erreichte der Autobauer - auch dank der neuen C-Klasse - mit einer Steigerung von sieben Prozent ebenfalls eine Rekordmarke. Besonders beliebt waren die Wagen in den USA, wo der Absatz um 13 Prozent zulegte. In den ersten drei Quartalen stiegen die Auslieferungen um knapp ein Prozent auf 942 300 Einheiten.

Auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Berlin bekräftigte Konzernchef Dieter Zetsche die langfristigen Renditeziele. Die Pkw-Sparte soll spätestens ab 2010 eine Umsatzrendite von durchschnittlich zehn Prozent erwirtschaften. Die Lkw-Sparte soll dauerhaft eine Umsatzrendite von mindestens sieben Prozent erreichen und Bereich Daimler Financial Services eine Eigenkapitalrendite von mindestens 14 Prozent.

Zudem gab Zetsche bekannt, Daimler-Chrysler habe im Zuge seines Aktienrückkaufprogramms bereits 1,5 Prozent eigene Aktien gekauft. Per Ende September habe der Konzern über die Börse 15,8 Mill. eigenen Aktien für über eine Milliarde Euro erworben, bis August 2008 will der Autobauer rund zehn Prozent der eigenen Aktien zurückkaufen.

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