Hauptversammlung im April
VW will Hartz nicht entlasten

VW will seinen 2005 zurückgetreten Personalvorstand Peter Hartz weiterhin nicht entlasten. In der am Freitag in Wolfsburg veröffentlichten Einladung zur Hauptversammlung am 19. April schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, Hartz keine Entlastung auszusprechen.

HB WOLFSBURG. Im vergangenen Jahr hatte die Hauptversammlung die Entscheidung wegen des damals laufenden Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft zunächst nur vertagt. Hartz war Ende Januar vom Landgericht Braunschweig wegen Untreue und Begünstigung eines Betriebsrats zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe von 576 000 Euro verurteilt worden.

Außerdem schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch erneut für fünf Jahre in das Gremium zu wählen. Auch Tui-Chef Michael Frenzel und der Präsident der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Roland Oetker, werden zur Wiederwahl vorgeschlagen. Damit bliebe die Zusammensetzung des Gremiums unverändert. Mit der Nominierung Piëchs war gerechnet worden, nachdem das Land Niedersachsen Mitte Februar seinen Widerstand gegen eine weitere Amtszeit des Porsche-Enkels aufgegeben hatte.

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