Hauptversammlung
Jenoptik bestätigt Prognose

Jenoptik sprüht auf der heutigen Hauptversammlung nicht gerade vor Optimismus. Negative Überraschungen müssen die Aktionäre aber auch nicht verkraften: Der Technologiekonzern bleibt bei seinen Aussagen zum laufenden Geschäftsjahr 2009.

HB WEIMAR. Der Konzern erwarte weiterhin einen Umsatz und ein Ergebnis unter dem Niveau von 2008, sagte Jenoptik-Chef Michael Mertin am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Weimar. „Die derzeitige Konjunkturentwicklung erlaubt keine Aussagen zu Umsatz und Ergebnis für das Jahr 2009, die mit der in den Vorjahren üblichen Prognosesicherheit gegeben werden können.“

Die Einflüsse der Wirtschaftskrise seien jedoch in den Geschäftsbereichen unterschiedlich ausgeprägt. Jenoptik war wegen einer weiterhin schwachen Nachfrage aus der Automobil- und Halbleiterindustrie zu Jahresbeginn in die roten Zahlen gerutscht.

Dennoch sieht der Jenaer Technologiekonzern in der Finanz- und Wirtschaftskrise auch etliche Chancen für mögliche Akquisitionen. Jenoptik prüfe sie intensiv, sagte Finanzvorstand Frank Einhellinger. Jedoch werde die bisherige Vorsicht beibehalten. Neben den positiven Cashflows verfügt das Unternehmen dem Finanzchef zufolge aktuell über freie Banklinien von rund 80 Mio. Euro. Diese verteilten sich auf mehrere Banken.

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