Hauptversammlung
Merck-Aktionäre erwarten neue Strategien

Die Aktionäre des Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns Merck kommen am Freitag zur Hauptversammlung in Frankfurt zusammen. Nach der gescheiterten Übernahme des Konkurrenten Schering werden von der Geschäftsleitung neue Strategien erwartet, um die Handlungsfähigkeit des Familienunternehmens zu sichern.

HB FRANKFURT/DARMSTADT. Während der Sonderertrag von 400 Millionen Euro aus dem Verkauf der Schering-Anteile an Bayer für Freude sorgen dürfte, sorgen sich die Aktionäre vor allem um die Produkt-Pipeline des Unternehmens. Erst vor wenigen Tagen hatte Merck das Aus des als Hoffnungsträger geltenden Parkinson-Mittels Sarizotan verkündet.

Aktionärsschützer bezeichnen die Forschungsresultate in der Pharmasparte als „beängstigend“. Sie vertreten aber nur einen kleinen Teil der Anteilseigner: 73 Prozent der Merck-Anteile sind im Familienbesitz. Die restlichen Aktien liegen nach Unternehmensangaben zu zwei Dritteln in der Hand institutioneller Investoren.

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