Hauptversammlung mit Zukunftsausblick
Autozulieferer Leoni sieht sich 2005 im Aufwind

Autozulieferer Leoni hält an seiner positiven Prognose für das Gesamtjahr 2005 fest.

HB MÜNCHEN. Trotz des zunehmend schwierigen Marktumfelds halte es Leoni nach wie vor für realistisch, den Umsatz auf 1,4 Milliarden Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf sieben Prozent des Konzernumsatzes steigern zu können, sagte Leoni-Chef Klaus Probst laut Redetext auf der Hauptversammlung des Unternehmens am Dienstag in Nürnberg.

„Lediglich die kürzliche Insolvenz unseres britischen Kunden Rover könnte negative Auswirkungen auf unser Ergebnis haben“, schränkte Probst ein. Der Effekt lasse sich aber noch nicht exakt beziffern. „Unser Umsatzvolumen mit Rover war allerdings relativ gering.“

2004 hatte das im MDax notierte Unternehmen, das unter anderem den neuen Opel Astra und die BMW-Modelle 1er sowie 3er mit Bordnetzsystemen ausrüstet, stark von den neuen Automodellen profitiert. Bei einem Umsatz von 1,25 Milliarden Euro hatte Leoni einen Ebit-Gewinn von 62 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Zahlen zum ersten Quartal will Leoni in der kommenden Woche veröffentlichen. „Doch bereits jetzt kann ich Ihnen sage, dass der Geschäftsverlauf in den ersten Monaten dieses Jahres unseren Planungen entspricht“, bekräftigte Probst. Auf der Bilanz-Pressekonferenz Ende März hatte Finanzchef Dieter Belle gesagt, dass Leoni mit einem Umsatzanstieg von 20 Prozent auf 340 Millionen Euro rechne. Auch das Ergebnis sei deutlich besser als im Vorjahr.

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