Hauptversammlung soll Untersuchung abwarten
Zapf-Aufsichtsrat versagt Vorständen die Entlastung

Der Aufsichtsrat der Zapf Creation AG schlägt der Hauptversammlung vor, die Vorstände mit einer Ausnahme nicht zu entlasten.

HB RÖDENTAL. Der im Internet veröffentlichten Einladung zur Hauptversammlung am 29. August zufolge soll demnach nur dem Vorstandsmitglied für Entwicklung und Design, Angelika Marr, für das Geschäftsjahr 2005 die Entlastung erteilt werden. Auch die „Financial Times Deutschland“ berichtet dies in ihrer Freitagsausgabe.

Die HV-Entscheidung über die Entlastung der übrigen Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2005 soll „aufgrund der laufenden Untersuchungen“ vertagt werden, heißt es in der Einladung zur Hauptversammlung weiter. Für nähere Auskünfte war Zapf am Donnerstagabend nicht erreichbar.

Wirtschaftprüfer hatten bei Zapf Bilanzmanipulationen entdeckt, die offenbar die schlechte Lage des Puppenherstellers verschleiern sollten. Wegen möglicher Fehler in den Bilanzen hatte Zapf im Oktober 2005 die Sonderprüfung eingeleitet. Kurz danach hatte der interimistisch eingesetzte Finanzvorstand Peter Klein sein Amt aufgegeben. Im Februar 2005 war bereits sein Vorgänger Rudolf Winnig ohne Angaben von Gründen aus dem Unternehmen ausgeschieden.

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