Hausgeräte
Electrolux streicht mehr als 3 000 Stellen

Auch der Hausgerätehersteller Electrolux spürt den Wirtschaftsabschwung. Da die Nachfrage vor allem in Westeuropa und Nordamerika stark rückläufig ist, wollen die Schweden die Kosten senken. Folge: 3 000 Jobs sollen abgebaut werden.

HB STOCKHOLM. Der schwedische Haushaltsgeräte-Hersteller Electrolux will ab sofort mehr als 3 000 von 57 000 Stellen streichen. Als Grund nannte das Unternehmen am Montag in Stockholm den massiven Rückgang der Nachfrage in Westeuropa und Nordamerika. Bereits für den Dezember müsse man mit roten Zahlen rechnen, hieß es.

Deshalb sieht Electrolux auch keine Möglichkeit mehr, den bisher erwarteten Betriebsgewinn von 3,3 bis 3,9 Mrd. Kronen (307 bis 363 Mill. Euro) zu erreichen. Man habe mit der Reduzierung der Beschäftigtenzahl begonnen und wolle Produktion in Niedriglohn-Länder verlagern. Vor diesem Hintergrund hatte Electrolux auch sein AEG-Tochterwerk in Nürnberg 2007 geschlossen.

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