Hausgeräte
Whirlpool schwimmen die Gewinne weg

Der Bauknecht-Konzern Whirlpool leidet unter Krise. Die Gewinne des weltgrößten Hausgeräte-Herstellers sind erneut eingebrochen. Wobei die Lage branchenweit nicht viel besser aussieht.

HB BENTON HARBOR. Ein schwaches Europa-Geschäft hat die Gewinne beim weltgrößten Hausgeräte-Hersteller Whirlpool erneut einbrechen lassen. Allerdings zeigen radikale Sparmaßnahmen Wirkung, so dass Whirlpool für 2009 mit etwas mehr Gewinn plant als bisher erwartet.

Der Überschuss des Konzerns halbierte sich im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf fast 87 Mio. Dollar (56 Mio Euro). Auf das Ergebnis drückte eine hohe Vergleichszahlung in einem Kartellstreit. Auch belastet vom schwachen Dollar fiel der Umsatz um acht Prozent auf 4,5 Mrd. Dollar, wie Whirlpool am Freitag am Sitz in Benton Harbor (Michigan) mitteilte. Analysten hatten schlechtere Zahlen erwartet.

Auch Wettbewerber wie die schwedische Electrolux-Gruppe und die deutschen Anbieter Bosch und Siemens Hausgeräte kämpfen mit der Krise. Für die gesamte Branche rechnet Whirlpool in Europa in diesem Jahr mit einem Absatzminus von 13 Prozent im Vergleich zu 2008.

Im Whirlpools Europa-Geschäft brachen die Erlöse um 17 Prozent auf 899 Mio. Dollar ein. Ohne die Wechselkurseffekte hätte das Minus bei elf Prozent gelegen. Das operative Ergebnis stürzte um fast drei Viertel auf 14 Mio. Dollar ab. Im zweiten Quartal hatte der Konzern hier aber sogar Verluste erlitten.

Whirlpool hob die Prognose für den Gewinn je Aktie in 2009 von bisher maximal 4,00 Dollar auf erwartete 4,25 Dollar an. "Der bessere Ausblick spiegelt den Erfolg unserer Restrukturierung wieder", sagte Konzernchef Jeff Fettig.

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