Haushaltsgeräte-Konzern
Electrolux bleibt pessimistisch

Der Haushaltsgeräte-Konzern Electrolux rechnet mit einer Fortsetzung des dramatischen Nachfragerückgangs. Außerdem gaben die Schweden ihre Quartalszahlen bekannt: Der Verlust war dreimal so hoch wie im Vorjahreszeitraum.

HB STOCKHOLM. Der schwedische Haushaltsgeräte-Konzern Electrolux rechnet mit einem weiteren dramatischen Nachfragerückgang. Der weltweite Marktführer für verschiedene Küchengeräte fuhr im ersten Quartal einen Nettoverlust von 346 Mio. Kronen (31,3 Mio Euro) ein, der sich gegenüber dem Vorjahr damit verdreifacht hat. Der Umsatz von 25,8 Mrd. Kronen lag (ohne Währungseffekte) um 8,4 Prozent unter dem des Vergleichsquartals 2008.

Konzernchef Hans Stråberg erklärte am Mittwoch in Stockholm, es sei „in naher Zukunft leider nicht mit Verbesserungen zu rechen“. Allerdings sehe man „erste Anzeichen dafür, dass wir beginnen, uns dem Tiefpunkt zu nähern“. Die Strategie von Electrolux mit Verlagerungen in Niedriglohnländer, Stellenstreichungen und Senkung der Produktionskosten zahle sich jetzt aus.

Wegen des unerwartet niedrigen Verlustes stieg die Electrolux- Aktie nach Bekanntgabe der Zwischenbilanz an der Stockholmer Börse um 15,5 Prozent auf 87,50 Kronen. Stråberg hob hervor, dass Electrolux trotz der schwierigen Gesamtlage einen kleinen operativen Gewinn von 38 Mio. Kronen gegenüber 39 Mio. Kronen Verlust zwölf Monate zuvor erreicht habe.

In den USA musste das Unternehmen das elfte Quartal in Folge eine sinkende Nachfrage meistern. Seit Jahresbeginn hat Electrolux Produktionskapazitäten in Italien, Russland und China abgebaut.

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