Heizkesselhersteller trotzt Flaute
Viessmann knackt Milliardengrenze

Gegen den Trend der Branche konnte der Heizkesselhersteller Viessmann im vergangenen Jahr den Umsatz steigern. Europas drittgrößter Heiztechnikhersteller will nach einem kräftigen Umsatzschub im Vorjahr auch 2004 kräftig wachsen.

HB FRANKFURT/MAIN. Die Erlöse des nordhessischen Familienunternehmens waren 2003 um acht Prozent auf 1,06 Milliarden Euro gestiegen. Die Branche schrumpfte dagegen im Schnitt um 1,4 Prozent. Die Viessmann Werke GmbH & Co. KG habe vor allem bei Solar-Thermik und Brennwert-Geräten gepunktet. „Die Ertragsentwicklung hat mit der guten Umsatzentwicklung Schritt gehalten“, sagte Inhaber Martin Viessmann am Dienstag in Frankfurt am Main.

Im laufenden Jahr werde ein Umsatzanstieg von erneut acht Prozent angepeilt. Mehr als jeder vierte Viessmann-Heizkessel wird inzwischen im Ausland verkauft. Vor den Allendorfern, die 6700 Beschäftigte haben, liegen in Europa nur die deutschen Konkurrenten Bosch/Buderus und Vaillant. Obwohl Viessmann 2004 bei einigen Produkten die Preise reduzieren will, werde die Profitabilität kaum geschmälert. Ein gemeinsam mit dem Betriebsrat erarbeitetes Effizienzprogramm sei erfolgreich. Damit blieben die deutschen Standorte wettbewerbsfähig, die Arbeitsplätze seien sicher, sagte Viessmann. Im Ausland wollen die Hessen behutsam wachsen. Größere Übernahmen sind nicht geplant.

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