Hella

Scheinwerfer-Hersteller wächst schneller als der Markt

Der Autozulieferer Hella bleibt auf Wachstumskurs. Treiber sind die LED-Technologie und elektronische Komponenten für Energieeffizienz und Sicherheit. Die Nachfrage in Europa, Amerika und China steigert den Umsatz.
Update: 13.04.2016 - 15:27 Uhr
Der Scheinwerfer-Hersteller bleibt auf Wachstumskurs. Quelle: dpa
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Der Scheinwerfer-Hersteller bleibt auf Wachstumskurs.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer Scheinwerfer-Hersteller Hella bleibt auf Wachstumskurs. Zwar habe sich die Dynamik im Laufe der vergangenen beiden Quartale etwas abgeschwächt, sagte Firmenchef Rolf Breidenbach am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. „Dennoch sind wir sehr gut unterwegs.“ Mit den Geschäften in China sei er „sehr, sehr zufrieden“ und auch in Nordamerika sei die Nachfrage „sehr robust.“ Bei den Anlegern kamen die Nachrichten gut an. Mit einem Plus von 4,9 Prozent war die Hella-Aktie zweitgrößter Gewinner im Nebenwerteindex MDax.

In den ersten neun Monaten des Bilanzjahres 2015/16 erzielte das Unternehmen aus dem westfälischen Lippstadt ein Umsatzplus von rund zehn Prozent auf 4,65 Milliarden Euro. Wachstumstreiber seien die LED-Technologie und elektronische Komponenten für Energieeffizienz und Sicherheit, sagte Breidenbach.

Das sind die größten Autozulieferer
Platz 14: Valeo
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14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

Platz 13: Goodyear
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Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

Platz 12: Lear Corporation
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Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

Platz 11: Faurecia
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Der französische Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile. Die weltweit fast 100.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr 20,7 Milliarden Euro.

Platz 10: Michelin
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Der traditionsreiche französische Reifenhersteller kam 2015 auf einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro.

Platz 9: Johnson Controls
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Eine Batterie steht im Werk Johnson Controls in Hannover auf einem Produktionsband. Der Mischkonzern produziert und vertreibt Innenausstattungen und Elektroniksysteme vieler Autohersteller. Umsatz: 23,9 Milliarden Euro.

Platz 8: Bridgestone/Firestone
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Das japanische Unternehmen ist vor allem für seine Reifen bekannt. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,1 Milliarden Euro.

Im ersten Quartal waren die Erlöse aufgrund zahlreicher Produkt-Neuanläufe noch um 13 Prozent gestiegen, im folgenden Quartal um 9,5 und im dritten um 7,4 Prozent. Der operative Gewinn (Ebit) legte in den ersten neun Monaten bereinigt um Sonderbelastungen aus einem Lieferausfall um rund neun Prozent auf 345 Millionen Euro zu. Unter Berücksichtigung der Einmaleffekte in Höhe von 47 Millionen Euro schrumpfte das Ebit allerdings um etwa 20 Millionen auf 290 Millionen Euro.

Breidenbach bekräftigte sein Umsatzziel für das im Mai endende Bilanzjahr 2015/16, das ein Plus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich vorsieht. Das Ebit wird wegen der Sonderbelastungen allerdings unter dem Vorjahr von 430 Millionen Euro liegen.

  • rtr
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