Henkel, BASF, VW
Wie deutsche Firmen unter der Russland-Krise leiden

Ein geplatzter Milliarden-Deal, enttäuschte Erwartungen, auf Eis gelegte Projekte – die Russland-Krise trifft auch deutsche Firmen hart, weitere Verkäufe könnten gefährdet sein. Doch es gibt auch Gewinner.
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DüsseldorfErst hatte die Russlandkrise nur kleinere Effekte, die Obstbauern beklagten, dass sie den Teil ihrer Ernte, der für Russland vorgesehen war, wegen des russischen Importverbotes nun anderweitig verkaufen müssen, Unternehmer sagten Konferenzen in Russland ab. Doch nun geht es Schlag auf Schlag. Große, von langer Hand geplante Projekte werden gestoppt, Lieferungen ausgesetzt.

„Aufgrund des aktuell schwierigen politischen Umfelds haben BASF und Gazprom beschlossen, den zum Jahresende geplanten Tausch von Unternehmensanteilen nicht zu vollziehen“, sagte Wintershall-Sprecher Stefan Leunig am Donnerstag. Er sprach von einem bereits seit zwei Jahren geplanten Deal zwischen dem deutschen Chemieunternehmen und dem russischen Energiekonzern. Vorgesehen war, dass Gazprom das bisher gemeinsame geführte Gashandels- und Speichergeschäft der BASF-Tochter Wintershall komplett an Gazprom gibt. Außerdem wollte sich das russische Staatsunternehmen zur Hälfte der Wintershall Noordzee beteiligt, die in der Nordsee Erdöl und Erdgas fördert. Als Gegenleistung wollten Gazprom und BASF gemeinsam Gasfelder in Westsibirien erschließen.

Es wäre kein kleiner Deal gewesen: Die BASF-Aktivitäten, die getauscht werden sollten, trugen im Jahr 2013 rund 12 Milliarden Euro zum Umsatz bei. Die Börse reagierte auf die Absage des Tauschs entsprechend entsetzt: Die Papiere des Unternehmens fielen am Freitag zeitweise um bis zu 3,2 Prozent.

Mancher glaubt nun sogar, dass noch andere Projekte in Gefahr sind. „Anleger befürchten nun, dass weitere Deals mit Russland auf der Kippe stehen könnten“, sagte ein Händler der Nachrichtenagentur Reuters.

So will etwa der Energiekonzern RWE seine Öl- und Gasfördertochter Dea für 5,1 Milliarden Euro an eine Gruppe um den russischen Oligarchen Michail Fridman verkaufen. Ein wichtiger Deal für den angeschlagenen Versorger. „Wir arbeiten daran, die Transaktion zügig abzuschließen“, versuchte der Konzern am Freitag auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters die Anleger zu beruhigen. Es stünden noch einige Zustimmungen Dritter aus. „Ob wir die Gespräche hierzu bereits 2014 abschließen können, lässt sich derzeit nicht absehen.“ 

Andere Branchen sind bereits massiv von der Russlandkrise betroffen.

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  • BONN am Montag !

    "Wenn es noch eines Beweises dafür bedurft hätte, wie sehr sich Politiker und Medien inzwischen von den Menschen da draußen entfernt haben, dann bekommt man diesen jetzt täglich präsentiert. Journalisten und Politiker bezeichnen ganz normale Bürger als »Ratten« und »Ungeziefer«, nur weil diese Grundrechte in Anspruch nehmen und darauf pochen, dass ihre Anliegen gehört werden. Dagegen demonstriere ich am Montagabend ab 18.30 Uhr in Bonn gemeinsam mit BOGIDA. ..."

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/aufruf-von-udo-ulfkotte-wir-sehen-uns-montagabend-in-bonn-bei-bogida.html

  • Die alten Sprichwörter haben nichts von ihrer Aktualität eingebüßt: "Wer anderen ein Grube gräbt, fällt selbst hinein"
    "Deutschland schafft sich ab" ? Nein! Merkel wickelt Deutschland ab. In wessen Auftrag?

    Die einzige Antwort: Pegida

  • >> 18.30 Uhr in Bonn gemeinsam mit BOGIDA. ...>>

    Man sollte in der Altbundesrepublik einen Ort auswählen, der als Schwesterort für DRESDEN fungiert...

    Bonn wäre als alte "Bundes-Hauptstadt" prädestiniert dafür !

    AB NACH BONN am Montag ! Alle, denen das Schicksal Deutschlands nicht gleichgültig ist !

    Weg mit dem Lügenpack !

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