Hersteller hofft auf das vierte Quartal
Absatzschwäche bei Mercedes hält an

Der Stern strahlt weiter schwach: Mit einem leichten Rückgang von 1,3 Prozent auf 112 300 Fahrzeuge hat die Absatzschwäche der Mercedes Gruppe auch im September angehalten.

HB STUTTGART. In den ersten neun Monaten des Jahres ging der Absatz um 4,2 Prozent auf 872 600 Autos zurück, teilte DaimlerChrysler am Donnerstag in Stuttgart mit.

Die Kernmarke Mercedes-Benz verkaufte im September mit 98 200 Fahrzeugen 4,8 Prozent weniger. Im Neunmonats-Zeitraum betrug der Rückgang sogar 6,5 Prozent (774 300). In Deutschland ging der Mercedes-Absatz um 6,1 Prozent auf 34 500 Einheiten zurück. Die schwächeren Verkäufe werden von dem Stuttgarter Autokonzern mit den Modellwechseln bei volumenstarken Modellen wie der A- und der C- Klasse begründet. Für das vierte Quartal verspreche vor allem die starke Nachfrage nach der neuen A-Klasse ein kräftiges Absatzplus.

Positiv entwickelten sich die Verkäufe in den USA. Hier gab es im September einen Rekordabsatz von 17 400 Mercedes-Benz-Fahrzeugen (plus 1,2 Prozent). Die Kleinwagenmarke smart konnte in drei Quartalen um 18,8 Prozent auf 98 300 verkaufte Autos wachsen. Im September betrug das Absatzplus dank des neuen Viersitzers smart forfour mit 14 100 Autos sogar 32,5 Prozent. Der inzwischen von Eckard Cordes abgelöste Mercedes-Chef Jürgen Hubbert hatte im September gesagt, dass der Gesamtabsatz der Mercedes Car Group im Jahr 2004 dank eines starken vierten Quartals den Vorjahresabsatz von 1,215 Millionen Fahrzeugen übertreffen werde.

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