Hersteller kämpft gegen sinkende Nachfrage
Peugeot schraubt die Ziele zurück

Der gestiegene Eurokurs belastet Europas zweitgrößten Automobilhersteller PSA Peugeot Citroen: Das Unternehmen hat weniger umgesetzt und seine Ziele für das Gesamtjahr zurückgeschraubt.

HB PARIS. Im Dreivierteljahr (per Ende September) sei der Umsatz auf 40,123 Mrd. € nach 40,175 Mrd. € im Vorjahr gesunken, teilte der französische Autohersteller am Montag in Paris mit. Im dritten Quartal sank der Umsatz sogar um 3,5 Prozent auf 12,36 Mrd. € und damit stärker als von Analysten im Schnitt mit 12,55 Mrd. € erwartet. 2003 werde Peugeot höchstens 3,3 Mill. Autos absetzen und damit weniger als zunächst mit 3,35 Mill. prognostiziert. Das Ziel für die operative Gewinnmarge der Auto-Produktionssparte senkten die Franzosen zudem auf rund drei Prozent von bislang angepeilten 3,7 Prozent oder höher.

Wie Peugeot mitteilte, sank der Umsatz in der Auto-Sparte im Neun-Monats-Zeitraum um 0,2 Prozent auf 32,35 Mrd. € vor allem wegen der Auswirkungen des gestiegenen Euro-Kurses. Der Absatz zog um 0,8 Prozent an auf 2,438 Mill. Fahrzeuge.

PSA Peugeot Citroen sieht sich mit einer sinkenden Nachfrage konfrontiert. Zudem gerät das Unternehmen zunehmend durch das Angebot der Mitbewerber wie Renault und Volkswagen unter Druck, die durch innovative Auto-Modelle auf sich aufmerksam machen.

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